Überblick
Der Masterstudiengang Angewandte Linguistik an der Universität Erfurt vertieft das Verständnis über die Funktionsweise, den Erwerb und die Nutzung von Sprache in unterschiedlichen Kontexten. Studierende analysieren sprachliche Prozesse, Kommunikationsformen sowie Verfahren der Sprachverarbeitung. Das Studium bereitet gezielt auf wissenschaftliche Tätigkeiten sowie Anwendungsfelder in Medien, Bildung und Sprachförderung vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Eine berufliche Tätigkeit in der akademischen Forschung, der digitalen Sprachverarbeitung oder der professionellen Sprachförderung steht im Zentrum des Masterstudiengangs „Angewandte Linguistik – Verwendung, Verarbeitung und Erwerb von Sprache“ an der Universität Erfurt. Studierende vertiefen ihr Verständnis über die Funktionsweise, den kognitiven Erwerb und die gesellschaftliche Nutzung von Sprache in unterschiedlichen Kontexten. Die Ausbildung verbindet theoretische Analysen von Kommunikationsformen mit empirischen Methoden zur Untersuchung sprachlicher Prozesse.
Typische Studieninhalte & Module
Schwerpunkte der universitären Ausbildung umfassen:
- Spracherwerb und Mehrsprachigkeit: Analyse von Erst- und Zweitspracherwerb sowie Steuerungs- und Förderprozessen.
- Sprachverarbeitung und Kognition: Untersuchung kognitiver Abläufe bei der Sprachproduktion, Sprachrezeption und in der Psycholinguistik.
- Diskurs und Kommunikation: Analyse sprachlicher Handlungsmuster in Medien, Politik, Institutionen und digitalen Räumen.
- Empirische Forschungsmethoden: Erhebung, Korpusanalyse und quantitative sowie qualitative Auswertung linguistischer Daten.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für anspruchsvolle Aufgaben in Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft:
- Wissenschaft und Forschung: Akademische Laufbahn, Promotion sowie Mitarbeit in sprachwissenschaftlichen Forschungsprojekten.
- Bildung und Sprachförderung: Entwicklung von Diagnose- und Förderkonzepten im Schul- und Erwachsenenbereich sowie im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ).
- Medien, Verlage und PR: Lektorat, Fachredaktion, Content-Management und strategische Unternehmenskommunikation.
- Sprachtechnologie: Linguistische Aufbereitung und Strukturierung von Sprachdaten für KI-Anwendungen, Sprachassistenten und automatische Übersetzungen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Abschlussnote des ersten Hochschulstudiums: 2,3 oder besser - erstes Hochschulstudium: entweder einschlägiger sprachwissenschaftlicher Studiengang oder philologischer, sprachtherapeutischer bzw. Lehramtsstudiengang, in dem die Summe der in Lehrveranstaltungen mit linguistischem Schwerpunkt erworbenen Leistungspunkte mindestens 20 LP/ECTS. Daneben: erstes Hochschulstudium kann auch psychologischer Studiengang sein, wenn dieser eine sprach- bzw. kognitionspsychologische Komponente im Umfang von mindestens 20 LP/ECTS aufweist. - mindestens das Sprachniveau B2 im Englischen gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für moderne Fremdsprachen (GER)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester