Überblick
Der Teilstudiengang Design Audiovisueller Medien an der Bergischen Universität Wuppertal kombiniert gestalterische Praxis mit medienwissenschaftlicher Theorie im Rahmen eines kombinierten Bachelorstudiums. Studierende erlernen sowohl die Konzeption klassischer Film- und Videoformate als auch die Entwicklung kreativer Inhalte für digitale und mobile Plattformen. Die Ausbildung am Standort Wuppertal zeichnet sich durch starke Projektorientierung und flexible Kombinationsmöglichkeiten aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Tätigkeiten in der Filmproduktion, bei TV-Sendern oder in Medienagenturen erfordern sowohl gestalterische als auch technische Kompetenzen im Umgang mit visuellen und akustischen Medien. Als Teilstudiengang im Kombinatorischen Bachelor der Bergischen Universität Wuppertal verbindet das Fach film-, medien- und designwissenschaftliche Grundlagen mit praktischer Mediengestaltung. Die Besonderheit liegt in der obligatorischen Kombination mit einem zweiten Teilstudiengang – wie etwa Germanistik, Kunst oder Wirtschaftswissenschaft – sowie dem flexiblen Optionalbereich.
Studieninhalte & Module
Die Lehre vermittelt theoretisches Wissen und vertieft dieses in integrierten Filmprojekten. Dabei bilden klassische und digitale Medienformate die zentralen Schwerpunkte:
- Grundlagen: Medien-, film- und designwissenschaftliche sowie technologische Basiskenntnisse
- Klassische Filmmedien: Entwicklung einer persönlichen Designhaltung im Bereich Spiel-, Dokumentar- und Werbefilm
- Innovative Formate: Konzeption und Gestaltung für multimediale und mobile Plattformen (z. B. Audio- und Video-Podcasts, Streaming-Media-Angebote, Weblogs oder -radios)
- Projektarbeit: Praktische Anwendung gestalterischer, theoretischer und technischer Inhalte in konkreten Filmprojekten
Berufsperspektiven
Der Abschluss bereitet je nach gewähltem Zweitfach und den Inhalten des Optionalbereichs auf vielfältige gestalterische, redaktionelle und technische Aufgaben vor. Ein direkter Weg in den Lehrerberuf ist mit dieser Teilfachkombination nicht möglich; als weiterführende Option steht unter anderem der Masterstudiengang Public Interest Design offen.
Mögliche Berufsfelder und Tätigkeiten:
- Drehbuch, Regie und Production (z. B. als Drehbuchautor*in, Producer*in oder Regisseur*in)
- Redaktion und Kulturjournalismus (z. B. als Redakteur*in)
- Gestaltung und Postproduktion (z. B. als Bildgestalter*in, Editor*in oder Sounddesigner*in)
- Anstellungen in klassischen Filmproduktionen, TV-Sendern, Agenturen, Designbüros und Verlagen
Besonderheiten
Voraussetzung für die Einschreibung ist neben der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung das erfolgreiche Bestehen einer Eignungsfeststellungsprüfung; ein Numerus Clausus (NC) besteht nicht. Für Auslandssemester können Studierende auf ein internationales Netz von rund 220 Partnerhochschulen und Kooperationen im Rahmen des ERASMUS+-Programms zurückgreifen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Nachweis der studiengangbezogenen künstlerisch-gestalterischen Eignung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester