Überblick
An der Psychologischen Hochschule Berlin verbindet der Masterstudiengang Verhaltenstherapie die staatliche Approbationsausbildung mit einem akademischen Masterabschluss. Das Studienmodell in der Bundeshauptstadt richtet sich an Psychologie-Absolventen, die eine wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisnahe Qualifikation in der klinischen Psychotherapie anstreben. Ein besonderes Merkmal ist der ständige fachliche Austausch mit angehenden Therapeuten anderer Vertiefungsrichtungen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als approbierte Psychologische Psychotherapeuten behandeln Absolventen nach dem Abschluss Betroffene ambulant, in Kliniken oder weiteren Einrichtungen der Gesundheitsversorgung. Der weiterführende Studiengang Verhaltenstherapie (Master of Science) an der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB) kombiniert die staatliche Approbationsausbildung nach bisherigem Rechtssystem mit einem akademischen Masterabschluss. Das 7-semestrige Studium richtet sich an Psychologie-Absolventen (Diplom oder Master) und ist pro Jahrgang auf maximal 20 Teilnehmende begrenzt.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung vermittelt wissenschaftlich fundierte, störungsspezifische sowie verfahrensübergreifende Kenntnisse. Zu den wesentlichen Inhalten gehören:
- Klassische Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und Wirkfaktorenorientierung
- Moderne verhaltenstherapeutische Ansätze wie CBASP (zur Behandlung chronischer Depressionen) und DBT (zur Behandlung von Borderline-Persönlichkeitsstörungen)
- Verfahrensübergreifende Grundlagen durch gemeinsamen Unterricht mit angehenden systemischen und psychodynamischen Therapeuten
- Störungsdiagnostik und individuelle Problemanalyse zur Ableitung konkreter Therapiemaßnahmen
- Praxisorientierte Methoden wie Beziehungsgestaltung, Rollenspiele und Videoanalysen
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für die Approbationsprüfung und die Erlangung der Fachkunde in Verhaltenstherapie nach bisherigem Rechtssystem. Die Absolventen decken den kontinuierlich steigenden Versorgungsbedarf in der ambulanten Psychotherapie, in Fachkliniken sowie in weiteren gesundheitlichen Institutionen ab.
Besonderheiten
- Verfahrensübergreifendes Konzept: Angehende Therapeuten verschiedener Fachrichtungen lernen in gemeinsamen Veranstaltungen mit- und voneinander.
- Struktur und Ablauf: Die Lehre erfolgt vorwiegend in Blockphasen an 10–15 Wochenenden pro Studienjahr sowie in 1–2 Blockwochen (u. a. PHB-Summerschool); die Praktische Tätigkeit kann vorzeitig begonnen werden.
- Finanzielle Transparenz: Den Gesamtkosten von 34.144 € stehen kalkulierte Einnahmen aus der Ausbildung in Höhe von 51.000 € bis 68.000 € gegenüber.
- Übergangsregelung: Das Studium steht Absolventen offen, die ihr Psychologiestudium vor dem 1. September 2020 begonnen haben (Abschluss der Ausbildung regulär bis 2032 möglich).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Diplom oder Masterabschluss in Psychologie (im Falle des Masters inkl. Bachelor mindestens 300 ECTS-Punkte).
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester