Überblick
Der berufsintegrierte Bachelorstudiengang Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement an der Bergischen Universität Wuppertal verbindet betriebs- und volkswirtschaftliches Fachwissen mit den spezifischen Anforderungen des Gesundheitswesens. Studierende erwerben praxisnah Kompetenzen für Fach- und Führungspositionen in Krankenhäusern, bei Krankenversicherungen oder in der Pharmaindustrie. Voraussetzung für das neunsemestrige Studium in Wuppertal ist eine parallele Beschäftigung in der Gesundheitsbranche.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als angehende Fachkräfte für das Medizincontrolling, Qualitätsmanagement oder die strategische Unternehmensentwicklung im Gesundheitswesen verbinden Absolventinnen und Absolventen ökonomisches Wissen mit gesundheitswissenschaftlichen Fachkenntnissen. Der berufsintegrierte Bachelorstudiengang „Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement“ an der Bergischen Universität Wuppertal dauert neun Semester und setzt neben der Hochschulzugangsberechtigung eine bestehende Berufstätigkeit in der Gesundheitsbranche voraus. Neben wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen stehen spezifische Themen wie Versicherungswirtschaft und Versorgungsmodelle im Fokus der Ausbildung.
Studieninhalte & Module
Die akademische Qualifizierung umfasst betriebs- und volkswirtschaftliche Kernbereiche sowie Fachmodule der Gesundheitswirtschaft. Folgende Schwerpunkte und Vertiefungsbereiche sind im Studienplan verankert:
- Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre
- Recht und Methoden
- Grundlagen der Gesundheitsökonomie
- Versorgungsforschung und Qualitätsmanagement
- Gesundheitsmanagement und Gesundheitspsychologie
- Empirische Gesundheitsökonomik
- Gesundheitsökonomische Evaluation und entscheidungstheoretische Modellierung
- Versicherungswirtschaft und Versorgungsmodelle
Berufsperspektiven
Gesundheitsökonom*innen und -manager*innen agieren an der Schnittstelle zwischen Ökonomie und Gesundheitswissenschaften. Aufgrund der Altersstruktur der Bevölkerung steigt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Gesundheitsbranche stetig an.
Typische Arbeitgebende und Einsatzfelder umfassen:
- Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie Ärztenetze
- Pharmaunternehmen und Krankenversicherungen
- Qualitätsmanagement, Medizincontrolling, strategische Unternehmensentwicklung und Consulting
- Politik, Verbände sowie Selbstverwaltungsorgane auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene
- Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen im Hochschulbereich
Besonderheiten
Das Studienmodell ist berufsintegriert konzipiert (Regelstudienzeit: 9 Semester) und setzt zwingend den Nachweis einer parallelen Berufstätigkeit in der Gesundheitsbranche voraus. Für den akademischen Austausch stehen Kooperationen mit rund 220 internationalen Partnerhochschulen (u. a. über das ERASMUS+-Programm) zur Verfügung. Studieninteressierten wird vor Vorlesungsbeginn der Besuch eines Mathematik-Vorkurses empfohlen.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Für den Zugang zum berufsintegrierten Teilzeitstudiengang ist neben der Allgemeinen oder einschlägig Fachgebundenen Hochschulreife der Nachweis einer Berufstätigkeit in der Gesundheits- oder Sozialversicherungswirtschaft erforderlich.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester