Überblick
Der Masterstudiengang Kunstgeschichte an der Universität Würzburg bietet eine vertiefte wissenschaftliche Ausbildung zur eigenständigen Erforschung bildender Kunst und visueller Kultur. Neben der fundierten methodischen Schulung zeichnet sich der Studiengang durch eine enge Verknüpfung mit der vielfältigen regionalen Museumslandschaft aus. Das Studium lässt sich flexibel als Ein-Fach- oder Zwei-Fächer-Modell sowie in Vollzeit oder Teilzeit absolvieren.
Studieninhalte
Wie lassen sich Kunstwerke über Epochen hinweg methodisch analysieren, in gesellschaftliche Diskurse einordnen und direkt am Original erforschen?
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Kunstgeschichte an der Universität Würzburg ist eine wissenschaftlich orientierte Fachausbildung, die mit dem akademischen Grad „Master of Arts“ (M.A.) abschließt. Das Studium vermittelt vertiefte Einblicke in aktuelle kunsthistorische Fragestellungen und befähigt durch praxisnahe Quellenforschung zur selbstständigen wissenschaftlichen Bearbeitung des Faches. Der Studiengang kann wahlweise als Einzelfach mit 120 ECTS-Punkten oder als Kombinationselement in einem Zwei-Hauptfächer-Studium mit 45 ECTS-Punkten absolviert werden.
Studieninhalte & Module
Das 120-ECTS-Studium gliedert sich in einen Pflichtbereich (30 ECTS), einen Wahlpflichtbereich (60 ECTS) sowie die abschließende Master-Thesis (30 ECTS). Im Zentrum der Ausbildung stehen vier wesentliche Kernmodule:
- Kunsthistorische Analysemethoden I (Stilkritik): Theorie und Praxis der Stilkritik als wissenschaftliches Alleinstellungsmerkmal der Kunstgeschichte.
- Kunsthistorische Analysemethoden II (Visual Studies): Untersuchung inhaltlicher und ikonographischer Aspekte von Kunst und visuellen Medien.
- Kulturgeschichtliche Kompetenz: Analyse der gesellschaftlichen Funktionen von Kunst unter Berücksichtigung politischer und konfessioneller Zusammenhänge, Patronagesysteme sowie Gender-Aspekten.
- Regionalität und Entgrenzung: Erforschung des Transfers von Stilen, Techniken und Motiven, von Künstlermigration sowie dem Verhältnis künstlerischer Zentren und Peripherien.
Berufsperspektiven
Das Studium schafft die fundierte Grundlage für einen weiteren beruflichen Werdegang in der Wissenschaft und Hochschulforschung. Zudem qualifiziert die vertiefte methodische Ausbildung für höher qualifizierte Tätigkeiten in verschiedenen kunst- und kulturwissenschaftlichen Berufsfeldern.
Besonderheiten
Ein besonderer Vorteil des Standorts Würzburg ist die Einbindung der Kunst- und Museumslandschaft Mainfrankens, die Spitzenwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart umfasst. Durch die Kooperation des Instituts mit den Sammlungen der Region und die enge Anbindung an das universitätseigene Martin von Wagner Museum haben Studierende die Möglichkeit, in Lehrveranstaltungen und der Master-Arbeit intensiv mit herausragenden Originalwerken zu arbeiten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Der Zugang zu einem Masterstudiengang setzt einen Bachelorabschluss oder einen gleichwertigen Studienabschluss (z.B. Diplom, Staatsexamen) voraus. Außerdem sind bestimmte Kompetenzen in den für das Masterstudium relevanten Lernbereichen nachzuweisen. Welche Kompetenzen in welchem Umfang (ECTS-Punkte) vorausgesetzt werden, kann den fachspezifischen Bestimmungen des Studiengangs entnommen werden: http://www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/32020000/Ordnungen/UEbersicht_Master-Netz.pdf
Informationen zum Studiengang und zu den Zugangsvoraussetzungen finden Sie auch auf der Infoseite des Fachbereichs (Internetseite zur Zulassung).
Fristgerechte Bewerbung direkt beim Fachbereich erforderlich! Informationen zu Fristen und Verfahren finden Sie auf der genannten Webseite.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester