Überblick
Der Bachelorstudiengang Indologie/Südasienstudien an der Universität Würzburg bietet eine umfassende Auseinandersetzung mit den Sprachen, Religionen und Kulturräumen des südasiatischen Subkontinents. Im unterfränkischen Würzburg erwerben Studierende fundierte Kenntnisse über die historische Entwicklung sowie die gegenwärtige Bedeutung dieser dynamischen Weltregion. Das Studienangebot zeichnet sich durch seine flexibel gestaltbaren Studiengangsvarianten aus.
Studieninhalte
Wie lassen sich die tiefgreifenden kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen Entwicklungen des indischen Subkontinents von den Anfängen um 1500 v. Chr. bis in die Gegenwart verstehen?
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Bachelorstudiengang „Indologie/Südasienstudien“ an der Universität Würzburg versteht sich als philologisch orientierte Kulturwissenschaft und vermittelt Sprach- sowie Landeskenntnisse über den indischen Subkontinent. Das sechssemestrige Studium führt zum Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) und kann ausschließlich zum Wintersemester begonnen werden. Je nach persönlichem Interesse ist die Belegung als 180-Punkte-Einzelfach, 120-Punkte-Hauptfach oder 75-Punkte-Hauptfach möglich.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung erstreckt sich über die Geistes- und Kulturgeschichte Indiens von der späten Antike bis zur Gegenwart. Zu den zentralen Modulen und Inhalten gehören:
- Sprachausbildung: Erlernen der Pflichtsprachen Sanskrit und Hindi sowie fakultativ Kannada oder mittelindischer Sprachen nach Bedarf.
- Religions- und Kulturgeschichte: Erforschung des Hinduismus in seinen historischen und gegenwärtigen Ausprägungen, Texten, Ritualen und Praktiken.
- Performative Traditionen: Philologischer und aufführungspraktischer Zugang zu südindischen Traditionen und dem klassischen Sanskrit-Schauspiel.
- Südasienethnologie: Vermittlung methodologischer Grundlagen für die oft feldforschungsbasierte Untersuchung zeitgenössischer Kultur und Religion.
- Vormodernes und Modernes Südasien: Vermittlung von Kenntnissen zu Landeskunde, Geschichte, Gesellschaft und Kulturphänomenen der Region.
Berufsperspektiven
Das Studium bereitet auf Tätigkeiten vor, die eine fundierte regionale Expertise über die wachsende Wirtschaftsmacht Indien sowie den indischen Subkontinent erfordern. Durch die Verknüpfung von Sprachkenntnissen, feldforschungsbasierten Methoden und interkultureller Kompetenz erwerben Absolventen Qualifikationen für die Vermittlung zwischen verschiedenen Kulturräumen. Zudem berechtigt der Abschluss zur Aufnahme eines weiterführenden Masterstudiums.
Besonderheiten
- Keine Zulassungsbeschränkung: Der Studiengang ist zulassungsfrei und erfordert keine Eignungsprüfung.
- Praxis- und Auslandsbezug: Vertiefung der Sprach- und Landeskenntnisse durch Intensivkurse und Studienaufenthalte direkt in Indien.
- Interdisziplinäres GSiK-Projekt: Einbindung des fächerübergreifenden Lehrprojekts „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“.
- Kombinierbarkeit: Flexibles Studium über Kombinationen mit Nebenfächern wie „Modernes Südasien“ oder „Vormodernes Südasien“ (jeweils 60 ECTS).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester