Überblick
Der forschungsorientierte Masterstudiengang Umweltmodellierung an der Universität Oldenburg verbindet mathematisch-naturwissenschaftliche und informatische Methoden mit ökologischen sowie ökonomischen Fragestellungen. Studierende lernen am Standort Oldenburg (Oldb), komplexe Erdsysteme zu analysieren, Simulationsmodelle zu entwickeln und datengestützte Entscheidungshilfen für Umweltfragen zu erarbeiten. Die starke interdisziplinäre Ausrichtung und die direkte Einbindung in laufende Forschungsprojekte zeichnen dieses Studium besonders aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs entwickeln in ihrer beruflichen Praxis Modelle, Datenanalysemethoden und Entscheidungsunterstützungssysteme zur Erforschung des Erdsystems sowie für nachhaltige Ökonomien. Der forschungsorientierte Masterstudiengang Umweltmodellierung verknüpft mathematisch-naturwissenschaftliche und informatikbezogene Methoden mit ökologischen und sozialen Fragestellungen. Studierende lernen disziplinübergreifend, komplexe Umweltsysteme zu analysieren und moderne Verfahren der Umweltinformatik anzuwenden.
Studieninhalte & Module
Zu Beginn des Studiums wird ein individueller Kanon an Lehrveranstaltungen basierend auf den Vorkenntnissen aus dem Bachelorabschluss festgelegt. Die Studienstruktur umfasst folgende Kernbereiche:
- Verpflichtende Grundlagen: Modul „Einführung in die Umweltmodellierung“ (6 KP) und Modulbereich „Umweltsysteme“ (12 KP)
- Schwerpunktbereich (24 KP): Vertiefung in einer von drei Richtungen: Prozess- und systemorientierte Umweltmodellierung, Statistische Umweltmodellierung oder Umweltinformatik
- Ergänzungsbereich (18 KP): Module aus den weiteren Schwerpunkten, dem Bereich „Ökologische Ökonomie“ oder aus Profilierungsprogrammen des Master-Clusters „Umwelt und Nachhaltigkeit“
- Praxis- und Forschungsmodul (12 KP): Kontaktpraktikum oder Forschungsprojekt zur Erschließung zukünftiger Berufsfelder
Berufsperspektiven
Die Absolvent*innen qualifizieren sich für vielfältige Positionen in der interdisziplinären Umweltforschung sowie in der Umweltbranche. Das Tätigkeitsfeld erstreckt sich von Umweltmonitoring, Umweltstatistik und Umweltdatenbankmanagement bis hin zur Entwicklungen von Umweltinformationssystemen, Umweltplanung und Politikberatung. Typische Arbeitgeber sind Planungsbüros, statistische Ämter, Ministerien, Behörden, Umweltbildungseinrichtungen sowie das Management mittelständischer Unternehmen.
Besonderheiten
- Interdisziplinäre Lehre: Der Studiengang wird vom Zentrum für Umweltmodellierung (CEM) getragen, ist am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) angesiedelt und bindet Lehrende aus der Mathematik, Informatik, Physik, Chemie, Biologie und den Wirtschaftswissenschaften ein.
- Einbindung in Forschung: Studierende werden von Beginn an direkt in laufende Forschungsaktivitäten integriert.
- Sprachen und Vernetzung: Einige Module werden auf Englisch angeboten, Zudem ist der Studiengang in das universitäre Cluster der Masterstudiengänge zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung eingebunden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Bachelorabschluss oder diesem gleichwertigen Abschluss im Studiengang der Naturwissenschaften, der Mathematik, der Wirtschaftswissenschaften, der Informatik oder in einem umweltwissenschaftlichen Fach oder einem fachlich geeigneten Studiengang.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester