Überblick
Der Masterstudiengang Chemie an der Universität Oldenburg zeichnet sich durch seine starke Forschungsorientierung und eine hohe Flexibilität bei der Fachwahl aus. Studierende vertiefen ihre Kenntnisse in modernen Themenfeldern wie der Katalyse, Elektrochemie und nachhaltigen Materialchemie. Am Standort Oldenburg werden die Teilnehmenden von Beginn an aktiv in aktuelle Wissenschaftsprojekte des Instituts eingebunden.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als wissenschaftliche Querschnittsdisziplin bildet die Chemie eine Schnittstelle zahlreicher Fachgebiete und liefert wesentliche Grundlagen für Industrie, Landwirtschaft, Pharmazie, Medizintechnik sowie den Klima- und Umweltschutz. Der Masterstudiengang Chemie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist stark forschungsorientiert und bereitet darauf vor, gesellschaftlich relevante Innovationen durch den Einsatz chemischer Erkenntnisse aktiv mitzugestalten. Die Lehre wird vom Institut für Chemie verantwortet, dem größten chemischen Institut im Nordwesten Deutschlands.
Studieninhalte & Module
Mit Ausnahme des Abschlussmoduls sind alle Module als Wahlpflichtmodule definiert, was eine individuelle Gestaltung des Curriculums ermöglicht. Zu den wesentlichen Studieninhalten gehören:
- Molekülchemie und homogene Katalyse: Organische, metallorganische und anorganische Chemie mit Schwerpunkten auf Synthese, Analytik, Reaktionsmechanismen, Nachhaltige Chemie und Materialchemie.
- Elektrochemie, Photochemie und Grenzflächen: Heterogene Reaktionen, Quantenchemie von Oberflächen sowie Anwendungen in Katalysatoren, Brennstoffzellen, Elektrolyseuren, Batterien, Sensoren und im 3D-Materialdruck.
- Forschungspraktikum: Individuell gestaltetes Modul mit begleitenden Veranstaltungen aus den Abteilungen des Instituts (15 KP).
- Vorlesungsmodul für Fortgeschrittene: Vertiefungsmodul mit drei Vorlesungen (9 KP).
- Spezialvorlesungen: Fachspezifische Lehrveranstaltungen zur gezielten Wissensvertiefung (6 KP).
Berufsperspektiven
Absolvent*innen erwerben vertieftes Fachwissen sowie fächerübergreifende Kompetenzen für einen souveränen Einstieg in den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt. Die Einsatzbereiche reichen von der Industriewirtschaft, Pharmazie und Medizintechnik bis hin zur Landwirtschaft und Forschungsarbeit im Klima- und Umweltschutz. Dort gestalten sie den Praxiseinsatz wissenschaftlicher Methoden sowie Prozesse der Ressourcenschonung und Wertschöpfung mit.
Besonderheiten
Der Studiengang bietet eine hohe Flexibilität bei der Modulwahl und bindet Studierende von Beginn an in die Forschungsvorhaben des Instituts ein. Für das praktische Arbeiten stehen moderne Labore und Großgeräte zur Verfügung. Besondere Schwerpunkte bilden Lehrangebote zu Themen der Energiewende (wie Elektrochemie und Katalyse). Zudem werden direkte Kontakte zu den Lehrenden gepflegt, teils englischsprachige Module angeboten und Auslandsaufenthalte gezielt unterstützt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelorabschluss oder diesem gleichwertigen Abschluss im Studiengang Chemie oder in einem anderen fachlich geeigneten vorangegangenen Studiengang
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester