Überblick
Der Bachelorstudiengang Industrial Product Design an der Hochschule Osnabrück verbindet gestalterische Ästhetik mit fundierten ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen. Durch die Verankerung an einer technischen Fakultät lernen Studierende am Standort Osnabrück, funktionale und benutzerfreundliche Produkte für unterschiedlichste Branchen zu entwickeln. Ein künstlerisch-ästhetisches Eignungsverfahren bildet die Voraussetzung für die Aufnahme dieses praxisorientierten Sieben-Semester-Studiums.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Gestaltung, Technologie und Human Factors verbindet das Fach Industrial Product Design eine fundierte Designausbildung mit ingenieurwissenschaftlichem Know-how. Als Besonderheit ist das Angebot an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik und nicht an einer rein künstlerischen Hochschule angesiedelt. Ziel ist es, Industrieprodukte wie Alltagsgeräte, Fahrzeuge oder Maschinen sowohl funktional als auch emotional und ergonomisch zu gestalten.
Studieninhalte & Module
Theoretische Grundlagen werden direkt in praktischen Projekten und komplexen Produktentwicklungen angewendet. Die Lehre gliedert sich in vier zentrale Schwerpunktbereiche:
- Technologie & Konstruktion: Vermittlung von technischem Know-how und konstruktiven Produkteigenschaften.
- Entwurf & Realisierung: Praktische Umsetzung von Designkonzepten von der Idee bis zum Produkt.
- Ergonomie & Usability: Nutzerzentrierte Gestaltung und Anpassung an menschliche Bedürfnisse.
- Geschichte & Gesellschaft: Designtheoretische Einordnung und gesellschaftliche Kontexte.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen bringen menschliche Bedürfnisse gezielt in die technische Produktentwicklung ein und besetzen damit eine gefragte Schnittstelle auf dem Arbeitsmarkt. Der Abschluss Bachelor of Arts qualifiziert für den direkten Berufseinstieg oder ein anschließendes Masterstudium. Typische Beschäftigungsmöglichkeiten bieten:
- Büros und Ateliers für Industriedesign
- Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Unternehmen unterschiedlicher Branchen
- Messe- und Kongressveranstalter
- Hochschulen und Akademien
Besonderheiten
Ein fest integriertes Praxissemester im 5. Semester stärkt die Anbindung an die Berufsfeldpraxis. Zudem schneidet das Studienangebot im CHE-Ranking in Kategorien wie der Unterstützung in der Studieneingangsphase, den Praxiskontakten sowie der Raum- und IT-Ausstattung mit Spitzenpositionen ab. Neben den formalen Voraussetzungen ist für die Zulassung der Nachweis einer studiengangsbezogenen ästhetisch-gestalterischen Eignung erforderlich. Ein Auslandsaufenthalt in Form von Studiensemestern oder Praktika wird optional unterstützt.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Nachweis der besonderen künstlerischen Befähigung durch ein zweistufiges Feststellungsverfahren: Vorprüfung (Bewertung der digital eingereichten Mappe) und Eignungstest (in Form einer ganztägigen Prüfung. Es werden künstlerische, praktische , schriftliche und mündliche Aufgaben erteilt.)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester