Überblick
An der Universität des Saarlandes in Saarbrücken lässt sich der Bachelorstudiengang Geschichte flexibel als Fächerkombination oder Kernbereich studieren. Neben den klassischen Epochen von der Antike bis zur europäischen Zeitgeschichte zeichnet sich das Studium durch einen Fokus auf die regionale Vergangenheit des Saarlandes aus. Studierende erwerben vertiefte Kenntnisse historischer Entwicklungen und schulen ihre analytischen Fähigkeiten im Umgang mit Quellen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die enge Verknüpfung historischer Großepochen mit der regionalen Geschichte des Saarlandes sowie der europäischen Zeitgeschichte zeichnet den Bachelorstudiengang Geschichte an der Universität des Saarlandes aus. Das Fach kann wahlweise als erweitertes Hauptfach (117 CP) oder als Nebenfach (63 CP) innerhalb eines 2-Fächer-Bachelors kombiniert werden. Neben fachwissenschaftlichen Analysetechniken vermittelt die Ausbildung gezielt überfachliche, didaktische und praxisrelevante Kompetenzen für den Arbeitsmarkt.
Studieninhalte & Module
Inhaltlich deckt die Ausbildung drei zentrale Großepochen ab und ergänzt diese um praxisorientierte Bausteine:
- Alte Geschichte: Entwicklung der griechischen und römischen Welt sowie regionale Geschichte mit Blick auf keltische und römische Funde im Saarland.
- Geschichte des Mittelalters: Europäischer Wandel vom 5. bis 15. Jahrhundert (u. a. Herrschaftsstrukturen, religiöse Gemeinschaften, Migration und die Rolle von Frauen).
- Geschichte der Neuzeit: Frühe Neuzeit, Neuere Geschichte und Landesgeschichte (1789–1918, Weimarer Republik, Nationalsozialismus), Europäische Zeitgeschichte (Schwerpunkt Deutschland/Frankreich, Populärkultur, Sport) sowie Kultur- und Mediengeschichte.
- Professionalisierungsbereich (24 CP): Praxisnahe Module wie Digitale Arbeitswelten, Journalismus, Marketing, Kommunikation, Management sowie Vertiefung von Sprachkenntnissen.
- Bachelorarbeit: Zweimonatige wissenschaftliche Ausarbeitung eines gewählten Fachthemas im erweiterten Hauptfach.
Berufsperspektiven
Der Bachelorabschluss qualifiziert für ein aufbauendes Masterstudium oder den unmittelbaren Einstieg in die Praxis. Durch den Erwerb von Schlüsselqualifikationen in Recherche, Informationsmanagement und Textproduktion eröffnen sich Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Branchen.
- Archive, Bibliotheken und Museen
- Öffentlichkeits- und Kulturarbeit in privaten und staatlichen Organisationen
- Verlage, Medien- und Dokumentationswesen
- Tourismus und Marketing
- Quereinstieg in recherche- und kommunikationsintensiven Unternehmensbereichen
Besonderheiten
- Pflichtpraktikum: Ein vierwöchiges Praktikum ist im erweiterten Hauptfach obligatorisch, um frühzeitig Einblicke in Berufsfelder zu erhalten.
- Sprachanforderungen: Nachweis von zwei modernen Fremdsprachen (davon mindestens Englisch oder Französisch); für das erweiterte Hauptfach sind zudem Lateinkenntnisse erforderlich, die im Studium nachgeholt werden können.
- Exkursionen: Praxisnahe Auseinandersetzung mit Kulturzeugnissen und historischen Überresten vor Ort.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester