Überblick
Der Masterstudiengang Unternehmens- und Energierecht (LL. M.) an der Hochschule Trier am Umwelt-Campus Birkenfeld bietet eine fundierte juristische Spezialisierung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Energie und Nachhaltigkeit. Studierende wählen zwischen den Schwerpunkten Unternehmensrecht sowie Energie- und Umweltrecht, um sich gezielt auf komplexe rechtliche Herausforderungen im Kontext globaler Nachhaltigkeitsziele vorzubereiten. Die praxisnahe Ausbildung qualifiziert Absolventinnen und Absolventen für anspruchsvolle Fach- und Führungspositionen im nationalen wie internationalen Umfeld.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Master-Studiengang kombiniert fundiertes Unternehmensrecht mit spezialisiertem Energie- und Umweltrecht an der Schnittstelle von öffentlichem Recht und privatem Wirtschaftsrecht – mit einem konsequenten Fokus auf die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und die sozial-ökologische Transformation.
Über den Studiengang
Der dreisemestrige, konsekutive Master-Studiengang „Unternehmensrecht und Energierecht (LL.M.)“ der Hochschule Trier (am Umwelt-Campus Birkenfeld) dient der theoretischen Vertiefung und wissenschaftlichen Durchdringung juristischer Vorkenntnisse. Bereits zu Studienbeginn wählen die Studierenden zwischen den beiden Schwerpunkten „Unternehmensrecht“ oder „Energie- und Umweltrecht“. Das Studium kann regulär zum Sommer- oder Wintersemester gestartet werden und sieht nach den ersten zwei Semestern eine 12-wöchige Masterarbeit vor.
Studieninhalte & Module
Unabhängig vom gewählten Schwerpunkt bilden folgende verpflichtende Kernmodule die gemeinsame Basis des Studiums:
- Nachhaltigkeits- und Ressourcenschutzrecht
- Arbeitsrecht und Personalmanagement
- Europäisches und nationales Vergaberecht und Subventionsrecht
- Energiewirtschaftsrecht
- Europäisches Umweltrecht
- Europäisches und nationales Kartellrecht sowie Außenwirtschaftsrecht
- Wirtschafts- und Umweltstrafrecht
- Vertragsgestaltung und Due Diligence
Ergänzt werden diese Inhalte je nach Schwerpunkt durch vertiefende Module wie etwa Internationales Handelsrecht, Gesellschafts- und Internetrecht (Schwerpunkt Unternehmensrecht) oder Klimaschutzrecht, Anlagenrecht und nachhaltiges Projektmanagement für Erneuerbare Energien (Schwerpunkt Energie- und Umweltrecht).
Berufsperspektiven
Das Studium befähigt zur Übernahme von nationalen und internationalen Führungspositionen in der Wirtschaft sowie in der öffentlichen Verwaltung. Absolventinnen und Absolventen arbeiten beispielsweise in HR-Abteilungen großer Unternehmen mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht oder als Sachbearbeiter in Bundesbehörden (wie dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) im Vergabe- und Energierecht. Sie sind in der Lage, komplexe rechtliche Themen im Kontext von Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung eigenständig zu bearbeiten.
Besonderheiten
Eine Besonderheit ist das interdisziplinäre Lehrangebot am Umwelt-Campus Birkenfeld, das privates Wirtschaftsrecht eng mit öffentlichem Energie- und Umweltrecht verzahnt. Neben der fachlichen Ausbildung fördert der Studiengang gezielt weiterführende Kompetenzen in den Bereichen Gesprächsführung, Selbstorganisation und interdisziplinäre Teamleitung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Zugelassen werden Hochschulabsolventen/-innen mit einem überdurchschnittlich abgeschlossenen Hochschulstudium im Fach Wirtschafts- und Umweltrecht, Wirtschaftsrecht, in einer sonstigen juristischen Fachrichtung oder einem vergleichbaren Studienabschluss. Darüber hinaus müssen fachspezifische englische Sprachkenntnisse nachgewiesen werden.
Über die Zulassung zum Studium entscheidet ein Zulassungsausschuss.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester