Überblick
Der Masterstudiengang Public History und Kulturvermittlung an der Universität Regensburg verknüpft wissenschaftliche Geschichtsanalyse mit modernen Vermittlungsformen in der Öffentlichkeit. Studierende erforschen, wie historische Themen in Museen, Medien und der Erinnerungskultur aufbereitet sowie kritisch reflektiert werden. Das interdisziplinäre Studium im historischen Regensburg bereitet gezielt auf berufliche Handlungsfelder im Kultur- und Bildungssektor vor.
Studieninhalte
Wie kann Geschichte durch moderne Vermittlungsformen wie Podcasts, Ausstellungen oder inklusive Gedenkstättenarbeit praxisnah für die Öffentlichkeit aufbereitet werden?
Über den Studiengang
Der interdisziplinäre Masterstudiengang Public History und Kulturvermittlung an der Universität Regensburg richtet sich an Studierende mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einem geistes-, kultur- oder gesellschaftswissenschaftlichen Fach. Das Studium im Fachbereich Geschichte verbindet wissenschaftliche Reflexion mit konkreten Vermittlungskonzepten für den öffentlichen Raum. Die Aufnahme erfolgt über ein Eignungsverfahren, bei dem alle Bewerberinnen und Bewerber zu einem persönlichen Gespräch eingeladen werden.
Studieninhalte & Module
- Projektseminare: Praxisnahe Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern zur Erprobung aktueller Vermittlungspraxis.
- Interdisziplinäre Kulturvermittlung: Multiperspektivische Ansätze der Geschichtsvermittlung in den beteiligten Fachdisziplinen.
- Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit: Themenschwerpunkte wie inklusive Gedenkstättenarbeit und Erinnerungspraxis.
- Medien und Museum: Auseinandersetzung mit modernen Vermittlungsinstrumenten (z. B. Podcasts für diverse Geschichtserzählungen) und kritischen Museumskonzepten.
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss bereitet auf ein breites Spektrum an Tätigkeiten an der Schnittstelle von Wissenschaft und Öffentlichkeit vor. Wie Einblicke aus der Absolventenschaft zeigen, eröffnet das Programm sowohl Wege in die berufliche Praxis der Kulturvermittlung als auch die Möglichkeit einer akademischen Laufbahn.
Besonderheiten
- Praxiskooperationen: Erarbeitung und Veröffentlichung von Projektergebnissen in Kooperation mit externen Partnern.
- Persönliches Auswahlgespräch: Jede und jeder Studieninteressierte erhält im Eignungsverfahren ein persönliches Gespräch zum Kennenlernen und zur Einschätzung der fachlichen Eignung.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss mit mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit (180 LP) oder vergleichbarem Studienumfang in einem geistes-, kultur- oder gesellschaftswissenschaftlichen Fach mit der Durchschnittsnote von mind. 2,00, im Bereich der Geschichts- oder der Vergleichenden Kulturwissenschaft/Europäischen Ethnologie mindestens 30 Leistungspunkte ODER einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einem geistes-, kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fach; in diesem Fall ist im Laufe des ersten Semesters entweder der Nachweis über ein erfolgreich absolviertes Propädeutikum sowie ein erfolgreich absolviertes Proseminar aus dem Bachelorstudiengang Geschichte (B.A.) (von insgesamt 7 LP) oder der Nachweis über den erfolgreichen Besuch der Einführungsvorlesung und eines Methodenseminars aus dem Bachelorstudiengang Vergleichende Kulturwissenschaft (B.A.) (von insgesamt 10 LP) zu erbringen. Eignungsverfahren
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester