Überblick
Der Masterstudiengang Umwelt- und Verfahrenstechnik an der Hochschule Ravensburg-Weingarten bereitet Studierende in drei Semestern auf anspruchsvolle Fach- und Führungspositionen vor. Ein zentrales Merkmal ist die Kooperation mit der HTWG Konstanz, wodurch das Studium Schwerpunkte wie Energietechnik, Umweltanalytik sowie modernen Anlagenbau miteinander vereint. Durch diese hochschulübergreifende Bündelung von Expertise erlangen Studierende in Weingarten ein umfassendes, praxisnahes Profil für zukunftsträchtige Industriezweige.
Studieninhalte
Über den Studiengang
In der Praxis optimieren und planen Absolventinnen und Absolventen verfahrenstechnische Prozesse, entwickeln Anlagen oder arbeiten in der Umweltanalytik und Energiesystemtechnik. Der dreisemestrige Masterstudiengang „Umwelt- und Verfahrenstechnik“ an der Hochschule Ravensburg-Weingarten schließt mit dem akademischen Grad Master of Engineering (M.Eng.) ab. Das stark anwendungsorientierte Vollzeitstudium baut auf einem technischen oder naturwissenschaftlichen Erststudium auf und vertieft die fachlichen Kenntnisse für anspruchsvolle Ingenieuraufgaben.
Studieninhalte & Module
Das modular gestaltete Curriculum kombiniert fachliche Vertiefung mit praktischen Studienphasen:
- 1. & 2. Semester: Absolvierung von 9 Pflichtmodulen sowie 2 von 4 angebotenen Wahlpflichtmodulen zur fachlichen Spezialisierung.
- Praktische Studienphasen: Konsolidierung des Fachwissens und Erwerb von Schlüsselkompetenzen durch Laborpraktika und Projektarbeiten.
- 3. Semester: Anfertigung der schriftlichen Masterarbeit (30 ECTS-Punkte).
Berufsperspektiven
Prognosen von Fachverbänden wie VDI/GVC, DECHEMA und VDMA sagen einen steigenden Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren in diesem Bereich voraus. Absolventen stehen Arbeitsfelder in der Chemischen Industrie, Pharmazie, Lebensmittelindustrie, Biotechnologie, Medizintechnik sowie im Anlagen-, Geräte- und Energiebau offen. Zudem bieten Umwelt- und Analytiklaboratorien, Ingenieurbüros und der öffentliche Dienst vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten.
Besonderheiten
- Kooperation mit der HTWG Konstanz: Das Studium nutzt die Expertise zweier Hochschulen. Die Schwerpunkte der RWU liegen auf Energietechnik und Umweltanalytik, während die HTWG Konstanz auf Apparate, Anlagen sowie mechanische und thermische Verfahrenstechnik spezialisiert ist.
- Zulassungsvoraussetzungen: Bachelor- oder gleichwertiger Abschluss einer technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung mit einer Gesamtnote von mindestens 2,9. Für Bachelorabschlüsse mit 180 ECTS kann ein Vorsemester definiert werden, um die erforderlichen 300 ECTS-Punkte zu erreichen.
- Bewerbungsfristen: Studienbeginn ist sowohl im Wintersemester (Bewerbung bis 15.07.) als auch im Sommersemester (Bewerbung bis 15.01.) möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bachelor- oder Diplom-Abschluss (Uni, TU oder FH) im Studiengang Physikalische Technik mit der Studienrichtung Energie- und Verfahrenstechnik oder mit dem Schwerpunkt Umwelt- und Verfahrenstechnik, Verfahrenstechnik, Chemie/ Biologische Chemie oder verwandten Studienschwerpunkten
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester