Überblick
Der Masterstudiengang Management, Ethik und Transformation sozialer Organisationen an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum qualifiziert Fachkräfte für verantwortungsvolle Leitungspositionen im Sozialwesen. Die Ausbildung kombiniert betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente mit werteorientierter Unternehmensführung und ethischer Reflexion. Studierende lernen, gesellschaftliche Veränderungsprozesse in gemeinwohlorientierten Einrichtungen strategisch und nachhaltig zu gestalten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Das Alleinstellungsmerkmal dieses Studiengangs liegt in der gezielten Verknüpfung von wissenschaftlich fundiertem Managementwissen mit ethischer Reflexion und Transformationskompetenz für den sozialen Sektor. Der weiterführende Masterstudiengang „Management, Ethik und Transformation sozialer Organisationen“ an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe bereitet gezielt darauf vor, Führungsverantwortung in sozialen und gemeinwohlorientierten Einrichtungen zu übernehmen. Studierende erwerben praxisnahe Fähigkeiten, um Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten und Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen zukunftsfähig aufzustellen.
Studieninhalte & Module
Die Lehrinhalte verbinden Betriebswirtschaft, Recht und Führungskompetenzen mit ethischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Zu den zentralen Schwerpunkten gehören:
- Ethikorientiertes Management: Ethik, Sozialpolitik, (Makro-)Ökonomie sowie Kontexte diakonischer und sozialwirtschaftlicher Organisationen
- Personalmanagement & Führung: Personal und Führung sowie systematische Organisations- und Personalentwicklung
- Betriebswirtschaft & Controlling: Betriebswirtschaftslehre für Sozialunternehmen, Finanzierung und Controlling
- Innovation & Transformation: Management hybrider Organisationen und Gestaltung von Transformationsprozessen in sozialen Kontexten
- Recht der sozialen Dienste: Rechtliche Rahmenbedingungen für soziale Dienste und Einrichtungen
- Praxisforschungsprojekt: Verbindung von Theorie und Praxis durch die Bearbeitung konkreter Fallbeispiele aus dem Berufsalltag
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss qualifiziert für die Übernahme von Leitungs- und Führungsaufgaben in sozialen, diakonischen und gemeinwohlorientierten Organisationen. Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, Fach- und Personalverantwortung zu tragen, betriebswirtschaftliche und rechtliche Prozesse zu steuern sowie in Gremien maßgeblich an der Gestaltung der Soziallandschaft mitzuwirken. Das Studium bereitet passgenau auf Schnittstellenaufgaben zwischen Einrichtungsleitung, Buchhaltung, Recht und strategischer Organisationsentwicklung vor.
Besonderheiten
- Flexibles Studium in Vollzeit oder Teilzeit: Wählbar zwischen 4 Semestern (Vollzeit) und 6 Semestern (Teilzeit).
- Hohe Vereinbarkeit mit Berufstätigkeit: Die Präsenzlehre findet an festen Studientagen (dienstags und mittwochs) statt, ergänzt durch E-Learning-Anteile und vereinzelte Blocktermine (i. d. R. Freitag/Samstag).
- Praxisforschung im eigenen Betrieb: Das integrierte Praxisforschungsprojekt kann direkt beim eigenen Träger oder bei Partnerorganisationen absolviert werden.
- Praxisorientiertes Zulassungsverfahren: Neben der akademischen Note (Mindestnote 2,5; min. 150 ECTS) wird Berufserfahrung über ein Punktevergabeverfahren positiv berücksichtigt.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Voraussetzung für die Zulassung zum Master-Studiengang ist ein qualifizierter Abschluss eines Studiums im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens (z. B. Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Pflegewissenschaften), oder eines anderen für den Masterstudiengang relevanten Hochschulstudiums.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester