Überblick
Der internationale Masterstudiengang Border Studies an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken widmet sich den komplexen Dynamiken von Grenzen und grenzüberschreitenden Prozessen. Das dreisprachige Studienangebot wird gemeinsam mit Partnerhochschulen in Deutschland, Frankreich und Luxemburg durchgeführt. Die Absolventen werden gezielt auf Fach- und Führungsaufgaben in internationalen Organisationen, der Raumplanung sowie im Kultursektor vorbereitet.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Border Studies“ (M.A.) an der Universität des Saarlandes widmet sich der Erforschung von Grenzen sowie Prozessen der Ent- und Neueingrenzung in Europa und weltweit. Das viersemestrige Studium vermittelt Kompetenzen zu Themen wie Migration, kultureller Diversität, Identitäten und grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Es wird in Kooperation von vier Partneruniversitäten in Deutschland, Frankreich und Luxemburg angeboten.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst 120 Credit Points und gliedert sich nach einem gemeinsamen Orientierungssemester in zwei wählbare Programmschwerpunkte:
- Konzepte und Untersuchungsmethoden der Grenzraumforschung: Einführung in räumliche, geographische, sprachliche, kulturelle und soziologische Perspektiven im ersten Semester.
- Programmschwerpunkt Raumwissenschaften: Fachspezifisches Modul und Wahlbereich zur vertieften Analyse von Räumen und Grenzen.
- Programmschwerpunkt Sprach- und Kulturwissenschaften: Fachspezifisches Modul und Wahlbereich mit Fokus auf sprachliche und kulturelle Aspekte.
- Praxis- und Projektmodule: Ein Pflichtpraktikum im zweiten Semester sowie eine Exkursion und die Arbeit an einem Fallbeispiel im dritten Semester.
- Masterarbeit: Wissenschaftliche Abschlussarbeit im vierten Semester, gerahmt von vorbereitenden und reflektierenden Workshops.
Berufsperspektiven
In der Praxis übernehmen die Absolventinnen und Absolventen Aufgaben in der grenzüberschreitenden Regional- und Raumplanung, im Kulturmanagement sowie im Regionalmarketing. Sie arbeiten in einem transnationalen und interkulturellen Umfeld, insbesondere in europäischen Grenzregionen. Typische Arbeitgeber sind die öffentliche Verwaltung, der Wirtschaftssektor, Medien sowie Kulturagenturen und -einrichtungen.
Besonderheiten
- Grenzüberschreitendes Partnernetzwerk: Der Studiengang wird gemeinsam von der Universität des Saarlandes, der Université du Luxembourg, der Université de Lorraine und der RPTU Kaiserslautern-Landau durchgeführt.
- Dreisprachigkeit: Unterrichtssprachen sind Deutsch, Französisch und Englisch (Nachweis auf B2-Niveau für alle drei Sprachen erforderlich).
- Teilnehmerbegrenzung: Die Anzahl der Studienplätze ist auf 20 Studierende pro Jahrgang begrenzt.
- Mobilitätsförderung: Die Deutsch-Französische Hochschule unterstützt Studierende mit Mobilitätsstipendien; zudem hilft die Universität der Großregion bei der Mobilität.
- Früher Semesterbeginn: Das erste Semester startet bereits Anfang September an den Universitäten in Luxemburg und Lorraine.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelor- oder gleichwertiger Abschluss in Kulturwissenschaften, Sprachwissenschaft, Literatur, Interkultureller Kommunikation, Sozial- oder Raumwissenschaften, Rechtswissenschaft, Anthropologie, Geschichte oder Politikwissenschaft
Deutsch-, Französisch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift auf Niveaustufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen
Bewerbung bis 15. Juli für das folgende Wintersemester an die Koordinatorin des Studiengangs
http://www.uni-gr.eu/de/Master_Border_Studies
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester