Überblick
Der Masterstudiengang Archäologie und Altertumswissenschaften an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken bietet eine vertiefende Auseinandersetzung mit den kulturellen und historischen Anfängen Europas. Studierende wählen aus vier altertumswissenschaftlichen Disziplinen ihren individuellen Studienschwerpunkt im Rahmen eines flexiblen Zwei-Fächer-Modells. Die Besonderheit liegt in der engen fächerübergreifenden Zusammenarbeit und der Kombination aus geschichtlichen, sprachlichen sowie archäologischen Perspektiven.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Klassische Philologie sowie Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie bietet der Masterstudiengang „Archäologie und Altertumswissenschaften“ an der Universität des Saarlandes einen deutschlandweit einzigartigen Fächerverbund. Das viersemestrige Studium führt gezielt in aktuelle Forschungsdiskussionen ein und vermittelt die Fähigkeit zu eigenständigem, methodisch reflektiertem wissenschaftlichen Arbeiten an der Frühzeit Europas. Der Studiengang wird als Zwei-Fächer-Master angeboten und kann entweder als erweitertes Hauptfach mit 93 CP oder als Nebenfach mit 27 CP studiert werden.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in einen Pflichtmodulbereich sowie einen Wahlpflichtbereich. Studierende wählen aus vier zentralen Ausrichtungen ihren fachlichen Schwerpunkt, in dem im erweiterten Hauptfach auch die Masterarbeit verfasst wird:
- Alte Geschichte: Vertiefte Analyse und Interpretation historischer Textquellen und Zusammenhänge.
- Klassische Archäologie: Erforschung und Auswertung visueller Quellen sowie materieller Hinterlassenschaften.
- Klassische Philologie: Erschließung und Interpretation griechischer und lateinischer Texte.
- Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie: Untersuchung der materiellen Kultur von den Anfängen bis in historische Epochen.
Berufsperspektiven
Der Abschluss qualifiziert für ein breites Spektrum an Berufsfeldern in Wissenschaft, Museen, Denkmalpflege, Kulturvermittlung, Archivwesen sowie im Verlagswesen und Medienbereich. Durch die Vermittlung interdisziplinärer Schlüsselkompetenzen und eine internationale Ausrichtung stehen Absolventinnen und Absolventen auch Wege in Verwaltung, Kulturmanagement und Wirtschaft offen. Ein erfolgreicher Abschluss berechtigt zudem zur Promotion für eine wissenschaftliche Laufbahn.
Besonderheiten
Neben dem deutschlandweit einzigartigen Verbund der vier Altertumswissenschaften zeichnet sich der Studiengang durch eine stark forschungsorientierte Lehre mit einem besonderen Fokus auf digitale Methoden in den archäologischen Disziplinen aus. Praxisnahe Elemente wie Exkursionen, Übungen und Ausgrabungen sind fest in das Studium integriert.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelor-Abschluss oder äquivalenter Hochschulabschluss schwerpunktmäßig in Altertumswissenschaften, einem Fach der Altertumswissenschaften oder (für das Master-Studium im erweiterten Hauptfach Archäologie und Altertumswissenschaften in der Ausrichtung Klassische Archäologie) Bildwissenschaften, oder in einem verwandten Studiengang sowie die besondere Eignung zum Master-Studium. Freie Immatrikulation nach gewährtem Zugang. Bewerbungsfrist Ende Februar für ein Sommersemester, Ende August für ein Wintersemester.
Weitere Informationen zur Zulassungsvoraussetzung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester