Überblick
Der Masterstudiengang Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Area Studies an der Universität Rostock untersucht globale politische Prozesse im spezifischen regionalen Kontext. Studierende analysieren die Entstehung kollektiver Identitäten sowie länderübergreifende Konflikte und Kooperationen in ausgewählten Weltregionen. Diese wissenschaftliche Ausbildung am Standort Rostock bereitet gezielt auf eine internationale berufliche Laufbahn vor.
Studieninhalte
Eine Karriere im diplomatischen Dienst, in internationalen Organisationen oder bei Nichtregierungsorganisationen eröffnet der Masterstudiengang Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Area Studies (M.A.) an der Universität Rostock.
Über den Studiengang
Der Studiengang verknüpft die Analyse spezifischer Regionen mit der Untersuchung von Prozessen der kollektiven Identitätsbildung, um länderübergreifende Kooperationen, Konflikte und politische Bewegungen im regionalen Kontext zu erklären. Ziel ist es, den Studierenden die analytische und theoretische Basis für eine tiefgründige wissenschaftliche Beschäftigung mit den Area Studies zu vermitteln. Das Studium richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber mit Interesse an regionalen Fragestellungen, Bereitschaft zur selbständigen Forschung sowie hoher Mobilität und Interkulturalität.
Studieninhalte & Module
Im Studium werden die theoretischen Grundlagen der Identitätsbildung behandelt und deren Rollen in verschiedenen Weltregionen analysiert. Studierende können ihre Kenntnisse in folgenden Bereichen vertiefen:
- Asien
- Lateinamerika
- Osteuropa / Ostseeraum
- Prozesse der kollektiven Identitätsbildung (z. B. Pan-Bewegungen, Nationalismus, politische Ressentiments, politische Ideologien)
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind für Tätigkeiten in politischen Institutionen auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene sowie in der öffentlichen Verwaltung qualifiziert. Weitere Einsatzfelder bieten sich im Journalismus, bei zivilgesellschaftlichen Organisationen (NGOs), in der Entwicklungszusammenarbeit, bei Stiftungen und in der auswärtigen Kulturpolitik. Zudem stehen den Absolventen Berufsfelder in der freien Wirtschaft und im diplomatischen Dienst offen.
Besonderheiten
Für den Studiengang besteht keine Zulassungsbeschränkung (zulassungsfrei), und der Studienbeginn ist sowohl zum Wintersemester als auch zum Sommersemester möglich. Voraussetzung ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss in den Geistes-, Sozial-, Staats-, Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften (mind. 180 ECTS) sowie der Nachweis von Englischkenntnissen auf dem Niveau B2 (GER) (internationale Studieninteressierte benötigen zusätzlich Deutschkenntnisse auf Niveau C1).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Fachliche Zugangsvoraussetzungen: • Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) • Französisch-, Spanisch- oder Schwedischkenntnisse auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester