Überblick
An der Universität Rostock bietet der forschungsorientierte Masterstudiengang Mathematik eine vertiefte wissenschaftliche Ausbildung mit flexiblen Spezialisierungsmöglichkeiten. Studierende in Rostock verknüpfen fundierte mathematische Theorien mit praxisnahen Nebenfächern wie Ingenieur- oder Computerwissenschaften. Diese gezielte Kombination bereitet optimal auf anspruchsvolle analytische Aufgaben in Forschung und Industrie vor.
Studieninhalte
Wie lassen sich komplexe Fragestellungen aus Wissenschaft, Technik und Datenverarbeitung durch vertiefte mathematische Methoden und maßgeschneiderte Algorithmen lösen?
Über den Studiengang
Der forschungsorientierte Master-Studiengang Mathematik an der Universität Rostock baut auf einem ersten mathematischen Bachelorabschluss auf und vertieft die fachlichen Grundlagen in einer gewählten Spezialisierung. Durch die gezielte Verknüpfung der Mathematik mit einer Natur- beziehungsweise Ingenieurwissenschaft oder der Informatik erhalten Studierende eine wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisorientierte Ausbildung. Das viersemestrige Studium ist zulassungsfrei und kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester begonnen werden.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in drei Semester mit Vorlesungen, Übungen sowie Seminaren und schließt im vierten Semester mit der Masterarbeit ab. Studierende entscheiden sich für eine von drei Studienrichtungen:
- Studienrichtung Mathematik: Besteht zu etwa 80 % aus mathematischen Lehrveranstaltungen und zu etwa 20 % aus Inhalten eines gewählten Nebenfachs.
- Studienrichtung Technomathematik: Setzt sich zu etwa zwei Dritteln aus Mathematik und zu einem Drittel aus einem ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Nebenfach (Elektrotechnik, Informatik oder Maschinenbau) zusammen.
- Studienrichtung Datenwissenschaften: Umfasst zu etwa zwei Dritteln mathematische Inhalte und zu einem Drittel Informatik, mit Schwerpunkten auf Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen, Codierung und Kryptologie sowie statistischer und numerischer Datenauswertung.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, in der Praxis auftretende Probleme mathematisch zu modellieren, geeignete Lösungsverfahren auszuwählen und maßgeschneiderte Software-Lösungen zu programmieren. Sie werden in zahlreichen Wissenschaftsgebieten und Wirtschaftsbranchen eingesetzt, etwa bei der Entwicklung von Algorithmen zur Bildanalyse, bei der Erarbeitung neuer Codierungsmethoden oder in der statistischen Risikoanalyse. Ihre Berechnungen übersetzen sie dabei direkt in konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Besonderheiten
- Individuelle Betreuung: Bereits im ersten Semester treten Studierende mit Dozierenden in Kontakt, um die Lehrveranstaltungen gezielt auf die spätere Masterarbeit abzustimmen.
- Flexibler Studienbeginn: Der Einstieg in das erste Fachsemester ist sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester möglich.
- Zugangsvoraussetzungen: Neben einem Erststudium der Mathematik (mind. 180 ECTS) müssen mind. 18 ECTS-Punkte im Nebenfach der gewählten Studienrichtung nachgewiesen werden; bei Abweichungen ist eine Einzelfallprüfung durch den Prüfungsausschuss möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester