Überblick
An der Universität Siegen beleuchtet der Masterstudiengang Medienkultur moderne Medienphänomene von Film und Videospielen bis hin zu Künstlicher Intelligenz und sozialen Netzwerken. Das Studium verknüpft technologische Innovationen präzise mit kultur-, sozial- und ästhetikwissenschaftlichen Fragestellungen. Durch seinen forschungsorientierten Ansatz bereitet die Ausbildung zielgerichtet auf wissenschaftliche sowie konzeptionelle Aufgaben in der Medienbranche vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von kulturellen, ästhetischen, sozialen und technologischen Fachgebieten setzt sich der weiterführende Masterstudiengang „Medienkultur“ an der Universität Siegen forschungsnah mit gegenwärtigen Medien auseinander. Das Studium behandelt mediale Phänomene wie Film, Bild, Games, Soziale Medien und Künstliche Intelligenz sowie Apps, Interfaces und Phänomene wie digitale Protestbewegungen. Studierende werden darauf vorbereitet, vertiefte analytisch-reflexive Blicke auf mediale Praktiken zu entwickeln und eigenverantwortlich Forschungsprojekte zu konzipieren.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte verknüpfen aktuelle Theoriebildung mit innovativen Methoden zur Analyse digitaler Medienkulturen. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehören:
- Medientheorie, Mediengeschichte und Medienästhetik: Vertiefende Analyse von Medien und ihren historischen sowie theoretischen Grundlagen.
- Gegenwärtige Medien und Technologien: Auseinandersetzung mit Film, Bild, Games, Sozialen Medien, KI, Apps und dem Internet der Dinge.
- Medienpraktiken und Gesellschaft: Untersuchung von Schnittstellen zwischen Technologie und sozialen Phänomenen wie Protestbewegungen.
- Forschungsmethoden und Projektarbeit: Eigenständige Konzeption, Strukturierung und Durchführung wissenschaftlicher Forschungsprojekte.
Berufsperspektiven
Der Studiengang stellt die Forschung in den Mittelpunkt und bereitet explizit auf eine anschließende Promotion in der Medienwissenschaft vor. Zudem qualifiziert der Abschluss für forschungs- und innovationsbezogene Aufgaben in mediennahen Berufsfeldern. Absolventinnen und Absolventen übernehmen redaktionelle, konzeptionelle und beratende Tätigkeiten in Medienunternehmen oder analysieren digitale Medienpraktiken und -technologien.
Besonderheiten
- Flexible Studienform: Studierbar als Vollzeitstudium (4 Semester) oder Teilzeitstudium (8 Semester) mit Studienstart im Winter- oder Sommersemester.
- Forschungsnahes Lernen: Intensive Betreuung und Reflexion in kleinen Lerngruppen mit starkem Forschungsbezug.
- Promotionsorientierung: Unterstützung bei der wissenschaftlichen Weiterqualifikation, unter anderem durch Anbindung an Einrichtungen wie das House of Young Talents.
- Flexibler Zugang: Fehlende Vorkenntnisse in den Bereichen Medientheorie, Mediengeschichte oder Medienästhetik können im Umfang von bis zu 9 Leistungspunkten bis zum Ende des 2. Semesters nachgeholt werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
1) Abgeschlossenes Studium eines medienwissenschaftlichen Bachelors (mit mindestens der Note 2,5 oder besser) oder
oder
2) Abgeschlossenes Studium von weiteren B.A.-Studiengängen mit medienwissenschaftlichem Anteil (mit mindestens der Note 2,5 oder besser).
Im zweiten Fall müssen die Studierenden gute Kenntnisse in den Bereichen Medientheorie, Mediengeschichte und Medienanalyse im Umfang von 18 Leistungspunkten für das Erweiterte Kernfach im Forschungsorientierten Studienmodell oder das Kernfach im Kombinations-Studienmodell nachweisen. Davon müssen 9 Punkte vorliegen, weitere 9 Punkte können im Rahmen des Studiums Generale anstelle des Praktikums während des Masterstudiums nachgeholt werden (nach Vorgabe des Fachlichen Prüfungsausschusses).
Für das Ergänzungsfach Medienkultur im Kombinations-Studienmodell müssen 9 LP in den Bereichen Medientheorie, -geschichte und -analyse vor Beginn des Studiums erbracht worden sein.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester