Überblick
An der Bergischen Universität Wuppertal verbindet der Masterstudiengang Editions- und Dokumentwissenschaft klassische geisteswissenschaftliche Textanalyse mit moderner Informationstechnologie. Studierende lernen, historische und literarische Quellen professionell zu erschließen, zu edieren und für digitale sowie analoge Medien aufzubereiten. Das fächerübergreifende Studium richtet sich an Absolventinnen und Absolventen geisteswissenschaftlicher Fächer, die eine Spezialisierung an der Schnittstelle von Philologie, Design und Medientechnik anstreben.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen bereiten historische, literarische sowie fachspezifische Texte und Dokumente wissenschaftlich auf, erschließen diese und machen sie analog sowie digital für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich. Der weiterführende Masterstudiengang Editions- und Dokumentwissenschaft (Master of Arts) an der Bergischen Universität Wuppertal vermittelt vertiefte Fachkenntnisse in der Theorie und Praxis der wissenschaftlichen Edition. Das Studium befähigt dazu, komplexe Überlieferungszusammenhänge methodisch zu analysieren, zu dokumentieren und aufzubereiten.
Studieninhalte & Module
Die Inhalte des Studiengangs befassen sich schwerpunktmäßig mit den Methoden und Formen der wissenschaftlichen Texterfassung und -präsentation:
- Editorische Präsentation: Auseinandersetzung mit Bedingungen, Formen, Interessen und Zielen editorischer Aufbereitungen
- Edition als Transformation: Analyse der Wandlungsprozesse von analogen Texten und Dokumenten in moderne Aufbereitungsformen
- Germanistische Edition und Dokumentwissenschaft: Methodische Grundlagen der wissenschaftlichen Erschließung und Dokumentation
Berufsperspektiven
Tätigkeitsfelder für Absolventen finden sich in Archiven, Bibliotheken, Wissenschaftsverlagen, Museen sowie an Universitäten und Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus eröffnen sich Beschäftigungsmöglichkeiten in wissenschaftlichen Editionsprojekten und im Bereich des digitalen Informationsmanagements.
Besonderheiten
Der Fachbereich pflegt einen direkten Bezug zur aktuellen Fachforschung, was sich in der Einbindung wissenschaftlicher Fachkonferenzen zeigt (wie beispielsweise der Ausrichtung der Plenartagung der Arbeitsgemeinschaft germanistische Edition zum Thema „Edition als Transformation“).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelorabschluss mit einer Durchschnittsnote, die nicht schlechter als 2,5 ist oder für den die ECTS-Note C vergeben wurde, mit mindestens 60 LP in einem geisteswissenschaftlichen, sprachwissenschaftlichen oder literaturwissenschaftlichen Studiengang
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester