Überblick
Der forschungsorientierte Masterstudiengang an der Universität Marburg beleuchtet weltweite politische Dynamiken vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Studierende analysieren das Handeln globaler Akteure, die Entstehung internationaler Ordnungen sowie Fragen von Krieg und Frieden aus historischer Perspektive. Die Universitätsstadt Marburg bietet dabei durch die Einbindung namhafter Forschungsinstitute ein hervorragendes Umfeld für die vertiefte akademische Spezialisierung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Eine fundierte Analyse internationaler Zusammenhänge eröffnet berufliche Wege in internationalen Institutionen, in der Wissenschaft sowie in interdisziplinären Forschungseinrichtungen. Der Masterstudiengang „Geschichte der internationalen Politik“ an der Universität Marburg stellt gegenwärtige weltpolitische Dynamiken in eine historische Perspektive und behandelt die Entwicklung der globalen Ordnung vom 16. bis ins 21. Jahrhundert. Das Studienangebot richtet sich an Absolventinnen und Absolventen fachlich einschlägiger Bachelorstudiengänge wie den Geschichts-, Gesellschafts-, Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften mit einem Interesse an internationalen Themen und modernen Fremdsprachen.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum deckt Fallbeispiele und allgemeine Entwicklungstendenzen ab etwa 1500 ab und verknüpft historische Themen mit methodischen Fragen der Forschungspraxis:
- Entwicklung der internationalen Ordnung: Betrachtung globaler Ordnungen und staatlicher Strukturen vom 16. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts.
- Institutionen und Globalisierung: Untersuchung von internationalen Institutionen, Globalisierungsprozessen sowie dem Menschheitsthema von Krieg und Frieden.
- Historische Wandelprozesse: Ergründung von frühneuzeitlichen Herrschaftsformen und Konfessionskonflikten bis hin zur multipolaren Weltordnung der Gegenwart.
- Methodik und Forschungspraxis: Schulung wissenschaftlicher Methoden zur Schärfung des eigenen akademischen Profils.
Berufsperspektiven
Arbeitsfelder bieten sich insbesondere in der wissenschaftlichen Forschung, im Archivwesen sowie bei internationalen Organisationen und Institutionen. Durch die Praxis- und Forschungsnähe erwerben die Studierenden die Fähigkeit, komplexe globale Entwicklungstendenzen historisch einzuordnen und zu analysieren. Dies qualifiziert für anspruchsvolle Aufgaben an der Schnittstelle von Geschichte, Politik und internationaler Berichterstattung.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des Standorts Marburg ist die direkte Einbindung renommierter wissenschaftlicher Partner in die Lehre und das akademische Leben. Hierzu zählen unter anderem das Herder-Institut, das Staatsarchiv, das ICWC (International Research and Documentation Centre for War Crimes Trials), das Landesamt für geschichtliche Landeskunde sowie die Forschungsstelle für Personalschriften. Zudem kommt das hochschuleigene Auswahlverfahren ohne Vor-Ort-Termine aus und basiert im Wesentlichen auf der Einreichung eines Erwartungsschreibens.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
https://www.uni-marburg.de/de/studium/nach-dem-abschluss/masterstudium/masterstudiengaenge/m-gedinpo/m-gedinpo
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester