Überblick
Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld richtet sich speziell an Berufserfahrene, die ihre Qualifikationen vertiefen möchten. Er zeichnet sich durch seine berufsintegrierende Studienform aus, die eine flexible Kombination von Theorie und Praxis ermöglicht. Studierende können individuelle Schwerpunkte in Bereichen wie Management, Beratung oder Diakonik setzen, um ihre Expertise gezielt auszubauen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Sozialer Arbeit, Heilpädagogik, Beratung und Sozialmanagement verknüpft dieses dreijährige, berufsintegrierende Angebot wissenschaftliche Grundlagen direkt mit der beruflichen Praxis. Es richtet sich an Erzieher/innen, Heilpädagog/innen, Heilerziehungspfleger/innen sowie Berufserfahrene ohne pädagogische Erstqualifikation, die sich akademisch weiterentwickeln möchten. Der erlangte Abschluss als Bachelor of Arts beinhaltet zugleich die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter/in.
Studieninhalte & Module
Vorausgegangene berufliche Qualifikationen werden in hohem Maße angerechnet, um das vertiefende Fachwissen gezielt zu ergänzen. Im Verlauf der Ausbildung können individuelle Schwerpunkte gesetzt werden:
- Management im Sozial- und Gesundheitswesen
- Beratung in sozialarbeiterischen Handlungsfeldern
- Heilpädagogik / Inklusive Pädagogik
- Diakonie
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für anspruchsvolle Fach- und Koordinationsaufgaben im Sozial- und Gesundheitswesen. Mit der staatlichen Anerkennung stehen vielfältige Tätigkeitsfelder bei freien, kirchlichen und öffentlichen Trägern offen.
- Sozialarbeiterische Handlungsfelder und soziale Dienste
- Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe
- Inklusive und heilpädagogische Einrichtungen
- Einrichtungen des Diakoniewesens
Besonderheiten
- Praxisintegration: Die erforderlichen Praxisstunden für die staatliche Anerkennung werden direkt im Rahmen einer laufenden beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit (mindestens 8 Stunden/Woche; ca. 75 % Stellenanteil empfohlen) absolviert.
- Flexibles Studienmodell: Präsenzlehre erfolgt im Blockmodell an einmal drei Tagen pro Monat an der Hochschule, kombiniert mit Blended Learning und eLearning-Phasen.
- Pauschale ECTS-Anrechnung: Für Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen und Heilpädagog/innen werden 60 CP angerechnet; Berufserfahrene aus anderen Bereichen erhalten 30 CP.
- Zugang ohne Abitur: Eine Zulassung ist bei abgeschlossener Berufsausbildung und erfolgreicher Teilnahme am Auswahlverfahren möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Im berufsbegleitenden Zweig: - eine abgeschlossene Berufsausbildung zum/r Heilerziehungspfleger/in oder im Bereich Sozialpädagogik (Erzieher/in) oder vergleichbare Berufs- oder Studienabschlüsse - eine aktuelle berufliche Tätigkeit in einem Bereich der Sozialen Arbeit oder des Gesundheitswesens oder eine vergleichbare, einschlägige praktische Tätigkeit im Bereich der Sozial- und Gesundheitsfürsorge während des Studiums, die dem Studienzweck entspricht
Im praxisintegrierenden, dualen Zweig: - ein bestehender Ausbildungsvertrag mit einer kooperierenden Einrichtung entsprechend dem Studiengang - eine aktuelle berufliche Tätigkeit in einem Bereich der Sozialen Arbeit oder des Gesundheitswesens oder eine vergleichbare, einschlägige praktische Tätigkeit bei diesem Kooperationspartner
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester