Überblick
Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Bielefeld bereitet angehende Fachkräfte darauf vor, soziale Herausforderungen zu analysieren und gesellschaftliche Prozesse aktiv mitzugestalten. Am Standort Bielefeld verbinden die Studierenden theoretische Erkenntnisse aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen mit konkreten Handlungsansätzen für Handlungsfelder wie Inklusion, Bildung oder Migration. Das Studium legt dabei von Beginn an großen Wert auf eine enge Verknüpfung von Wissenschaft und praktischer Anwendung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die Schnittstelle der Fachgebiete Pädagogik, Rechts-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften bildet das Fundament des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit an der Hochschule Bielefeld. Der sechssemestrige Vollzeitstudiengang qualifiziert Studierende wissenschaftlich und methodisch dazu, gesellschaftliche Verhältnisse zu analysieren und praxisorientierte Handlungsoptionen zu entwickeln. Theorie und Praxis sind von Beginn an eng miteinander verzahnt; für das Erlangen der staatlichen Anerkennung schließt sich an das Studium ein berufspraktisches Jahr an.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in grundlegende Module (1. bis 4. Semester) sowie vertiefende Profile und Praxisphasen:
- Sozialarbeitswissenschaftliche Grundlagen und Vertiefung
- Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Arbeit
- Humanwissenschaftliche und medizinische Grundlagen der Sozialen Arbeit
- Kulturwissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Arbeit
- Rechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen der Sozialen Arbeit
- Profil: Heterogenität und soziale Ungleichheit (5.–6. Semester)
- Profil: Kultur, Bildung und Medien (5.–6. Semester)
- Profil: Prävention, Intervention und Rehabilitation (5.–6. Semester)
- Praxisphasen: P1 (30 Arbeitstage in Semester 1–2) und P2 (60 Arbeitstage in Semester 3–5)
- Abschluss: Bachelorarbeit und Kolloquium (6. Semester)
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen werden für vielfältige Handlungsfelder ausgebildet, wie etwa die Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit, Familienhilfe, Inklusion oder die Arbeit im Kontext von Flucht und Migration. Tätigkeiten sind in angestellter, verbeamteter oder freiberuflicher Form bei Behörden, Wohlfahrtsverbänden, gemeinnützigen oder privaten Trägern möglich. Zudem bietet die HSBI mit dem Masterstudiengang „Sozialwissenschaftliche Transformationsstudien“ eine weiterführende akademische Perspektive.
Besonderheiten
Ab dem vierten Semester besteht die Möglichkeit, zusätzliche Qualifizierungsbereiche wie Digitalisierung und Medienbildung, Musikalische Bildung, Empirische Sozialforschung oder Kultur und Medien zu absolvieren. Neben Computerräumen und Werkstätten stehen den Studierenden am Fachbereich Spezialräume für Theater, bildende Kunst und Musik zur Verfügung. Zulassungsvoraussetzung ist neben der Hochschulreife ein sechswöchiges Grundpraktikum vor Studienbeginn.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Zulassungsbeschränkung: ja (1. - 4. Fachsemester)
Abitur bzw. Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung, sowie wird der Nachweis einer praktischen Tätigkeit (Grundpraktikum) vor Aufnahme des Studiums ist gefordert. Das Grundpraktikum dauert sechs Wochen und kann in allen Einrichtungen von Trägern der öffentlichen und freien Jugend-, Sozial- und Gesundheitshilfe abgeleistet werden.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester