Überblick
Der Bachelorstudiengang Heilpädagogik an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld qualifiziert innovative Fachkräfte für die Arbeit mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Er verbindet heilpädagogische Expertise mit managementrelevanten Fähigkeiten und fokussiert auf inklusive Bildungsprozesse sowie Teilhabemanagement. Das berufsintegrierende Blended-Learning-Konzept ermöglicht eine flexible Weiterbildung parallel zur beruflichen Tätigkeit.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege richtet sich dieser berufsintegrierende Bachelor-Studiengang an Fachkräfte mit pädagogischer Vorerfahrung. Das Angebot erweitert vorhandene Kompetenzen um fundierte heilpädagogische Expertise und bereitet auf die interdisziplinäre Arbeit mit Menschen mit besonderen Unterstützungsbedarfen vor. Die Kombination aus Präsenzblöcken und E-Learning ermöglicht eine akademische Weiterqualifizierung parallel zu einer laufenden Berufstätigkeit.
Studieninhalte & Module
- Heilpädagogische Expertise: Vertiefung pädagogischer Kompetenzen zur Arbeit mit Menschen mit herausforderndem Verhalten und spezifischen Entwicklungsbedarfen.
- Inklusive und interdisziplinäre Ansätze: Erarbeitung kreativer Lösungsansätze sowie vernetzter Handlungskonzepte für komplexe pädagogische Fragestellungen.
- Forschungs- und Praxisbezug: Einbindung wissenschaftlicher Erkenntnisse, unter anderem zu Schwerpunkten wie online-gestützter Diagnostik in der Neuropsychologie und KI-gestützter Dokumentationsassistenz.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für Fach- und Führungsaufgaben in der Behinderten- und Jugendhilfe sowie in weiteren inklusiven Bildungseinrichtungen. Die akademische Qualifikation eröffnet Handlungsmöglichkeiten im direkten Klientenkontakt wie auch in der Einrichtungsleitung und Netzwerkarbeit.
- Fach- und Teamleitung in heilpädagogischen Einrichtungen
- Interdisziplinäre Netzwerk- und Koordinationsarbeit
- Selbstständige Tätigkeit im heilpädagogischen Sektor
Besonderheiten
- Praxisintegrierte Durchführung: Der Nachweis der Praxisstunden für die staatliche Anerkennung erfolgt direkt über eine berufliche Tätigkeit in einem heilpädagogischen Handlungsfeld (empfohlener Stellenanteil: ca. 75 %).
- Anrechnung beruflicher Vorbildung: Staatlich anerkannte Erzieher/innen und Heilerziehungspfleger/innen erhalten 60 ECTS angerechnet. Für staatlich anerkannte Heilpädagog/innen werden 75 ECTS angerechnet, was die Regelstudienzeit von 3 auf 2,5 Jahre verkürzt.
- Berufsbegleitendes Blockmodell: Der Präsenzunterricht findet einmal im Monat an drei zusammenhängenden Tagen an der Hochschule statt, ergänzt durch E-Learning-Phasen.
- Zugang ohne Abitur: Die Zulassung ist über eine abgeschlossene fachverwandte Berufsausbildung und eine entsprechende berufliche Praxis möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
- eine abgeschlossene Berufsausbildung zum/r Heilpädagog/in, zum/r Heilerziehungspfleger/in oder im Bereich Sozialpädagogik (Erzieher/in) oder vergleichbare Berufs- oder Studienabschlüsse - eine aktuelle berufliche Tätigkeit in einem sonderpädagogischen oder heilpädagogischen Bereich oder eine vergleichbare, einschlägige praktische Tätigkeit im Bereich der Sozial- und Gesundheitsfürsorge während des Studiums, die dem Studienzweck entspricht
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester