Überblick
Der Bachelorstudiengang Umweltingenieurwesen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes in Saarbrücken verbindet ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit ökologischen Fragestellungen. Studierende werden auf die Entwicklung nachhaltiger technischer Lösungen für Umwelt- und Infrastrukturprobleme vorbereitet. Eine gezielte Kombination aus Theorie und Praxis schafft eine hervorragende Basis für eine grüne Zukunftskarriere.
Studieninhalte
In der Praxis entwickeln Absolventinnen und Absolventen technische Umweltlösungen zur Entlastung der Biosphäre und Atmosphäre. Sie analysieren die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Wasser, Boden und Luft, planen nachhaltige Konzepte zur Emissionsreduzierung und berücksichtigen dabei verfahrenstechnische, ökonomische sowie soziale Belange.
Über den Studiengang
Der grundständige Studiengang Umweltingenieurwesen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) führt in sieben Semestern zum Abschluss Bachelor of Engineering. Das Studienangebot ist eine gemeinsame Initiative der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen. Es vermittelt interdisziplinäre Kompetenzen aus Mathematik, Naturwissenschaften, Ingenieurwesen und Umweltwissenschaften.
Studieninhalte & Module
Nach drei Semestern mit mathematisch-naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen folgen im vierten Semester eine 16-wöchige Praxisphase sowie ein Umweltprojekt. Ab dem fünften Semester entscheiden sich die Studierenden für eine von zwei Vertiefungsrichtungen:
- Grundstudium (1.–3. Semester): Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Technische Mechanik, Hydromechanik, Erneuerbare Energien, Biotechnologie, Angewandte Messtechnik, Datenstrukturen, CAD und Fachsprachen (English for Environmental Engineers).
- Vertiefung Infrastruktur: Siedlungswasserwirtschaft, Wasserbau, Abwasserreinigung, Mobilität-, Stadt- und Verkehrsplanung, Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Geoinformationssysteme, Geotechnik sowie Baustoffe und Ressourcen.
- Vertiefung Technik: Umwelt-, Bio- und Physikalische Verfahrenstechnik, Windenergie und Photovoltaik, Planung und Betrieb dezentraler Energiesysteme, Automatisierungstechnik, Thermodynamik, Energieeffizienz und Netzwerktechnologien.
Berufsperspektiven
Absolventen sind befähigt, Umwelttechnik auf Basis aktueller prozess- und umweltwissenschaftlicher Erkenntnisse zu planen und zu entwickeln. Ihre Einsatzfelder liegen beispielsweise im Ressourcenmanagement, der Wasser- und Abfallwirtschaft, der nachhaltigen Verkehrsplanung oder der Optimierung dezentraler Energiesysteme. Sie arbeiten an der Minderung von Umweltbelastungen und steuern anspruchsvolle Genehmigungsverfahren.
Besonderheiten
- Zulassungsfrei: Kein Numerus Clausus (NC) für die Zulassung nötig.
- Integrierte Praxisphase: 16-wöchiges Praktikum und praxisnahes Umweltprojekt im 4. Semester.
- Fakultätsübergreifend: Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Ingenieurwissenschaften sowie der Architektur und des Bauingenieurwesens.
- Zwei Schwerpunktoptionen: Spezialisierung im Hauptstudium wahlweise auf „Infrastruktur“ oder „Technik“.
- Online-Orientierungshilfe: Interaktives Tool „studienorientierung online“ zur Überprüfung der eigenen Eignung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester