Überblick
Der Bachelorstudiengang Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung an der Evangelischen Hochschule Hessen in Darmstadt bereitet Studierende gezielt auf Fach- und Führungsaufgaben im präventiven Gesundheitssektor vor. Das Studium fokussiert sich darauf, gesundheitsbezogene Kompetenzen von Menschen zu stärken sowie gesunde Lebensbedingungen in verschiedenen Alltagsumfeldern zu etablieren. Absolvierende übernehmen eine Schlüsselrolle bei der Konzeption, Steuerung und Auswertung bedarfsgerechter Gesundheitsprojekte.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen beraten, unterstützen und schulen Menschen direkt bei der Aufrechterhaltung und Stärkung ihrer Gesundheit oder konzipieren, steuern und evaluieren als Managerinnen und Manager für Gesundheitsförderung entsprechende Projekte in Kommunen, Betrieben und Bildungseinrichtungen.
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang „Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung“ an der Evangelischen Hochschule Hessen am Studienstandort Darmstadt vermittelt fachliche Kompetenzen im Bereich der Gesundheitswissenschaften und Public Health. Die Studierenden lernen, wie gesundheitsbezogene Kompetenzen Einzelner gestärkt und Lebenswelten präventiv gestaltet werden können. Das Vollzeitstudium umfasst sechs Semester (180 ECTS) und schließt mit dem Akademischen Grad Bachelor of Arts (B.A.) ab.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt gesundheitswissenschaftliche Grundlagen sowie praxisrelevante Methoden der Beratung, Steuerung und Vernetzung.
- Wissenschaftstheoretische Grundlagen und wissenschaftliches Arbeiten
- Medizinische und psychologische Grundlagen der Gesundheitsförderung (unter anderem Ernährungs-, Sport- und Suchtmedizin sowie Stressmanagement)
- Strukturen, Recht und Ökonomie des Gesundheitswesens
- Einführung in die Gesundheitsförderung
- Beratung und Kommunikation
- Handlungsfelder der Gesundheitsförderung (personenzentriert, betrieblich, kommunal und bildungszentriert)
- Public Health, Gesundheitspolitik und Marketingstrategien
Berufsperspektiven
Als Managerinnen und Manager für Gesundheitsförderung arbeiten Absolventinnen und Absolventen in Rehakliniken, Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Sie begleiten beispielsweise chronisch kranke oder ältere Menschen, gestalten die betriebliche Gesundheitsförderung oder steuern gesundheitsförderliche Projekte im kommunalen Sozialraum. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit, etwa als Gesundheits-Coach, ist möglich.
Besonderheiten
- Hoher Praxisbezug: Zwei Praxisphasen (8 und 13 Wochen) sind fest in den Lehrplan integriert.
- Zugangskonditionen: Der Studiengang ist gebührenfrei und verlangt keinen Numerus Clausus (Kein NC).
- Forschung & Lehre: An der Hochschule besteht eine durch die CARLS Stiftung gestiftete Stiftungsprofessur für Psychoonkologie.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester