Überblick
Die Hochschule Mittweida bietet mit dem Bachelorstudiengang Laser- und Oberflächentechnik eine spezialisierte Ingenieursausbildung im Bereich des Maschinenbaus an. Studierende lernen, wie Werkstoffe durch gezielten Lasereinsatz und innovative Beschichtungsverfahren vor Verschleiß geschützt und funktional aufgewertet werden. Das Studium in Mittweida kombiniert fundiertes technisches Grundlagenwissen mit zukunftsorientierter Anwendung in der industriellen Fertigung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen der Laser- und Oberflächentechnik optimieren Bauteile für den Maschinen-, Anlagen- und Automobilbau, indem sie Materialien mithilfe von Laserstrahlung und modernen Beschichtungstechniken gezielt veredeln sowie widerstandsfähiger gegen Korrosion und Verschleiß machen. Der Studiengang an der Hochschule Mittweida ist als Vertiefungsrichtung im Studiengang Maschinenbau angelegt und schließt nach einer Regelstudienzeit von sechs Semestern mit dem Bachelor of Engineering ab. Das Vollzeitstudium kombiniert fundierte maschinenbauliche Grundlagen mit einer ingenieurwissenschaftlichen Spezialisierung auf dem Gebiet der optischen Technologien und Oberflächenbearbeitung.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum vermittelt in den ersten Semestern breite Grundlagen der Ingenieurwissenschaften und fokussiert ab dem vierten Semester die spezifischen Verfahren der Laser- und Oberflächentechnik. Zu den Kernmodulen zählen:
- Grundlagen des Ingenieurwesens: Grundlagen der Konstruktion, Fertigungstechnik, Werkstofftechnik, Informationstechnologie, Technische Mechanik, Mathematik, Physik und Chemie
- Technische Mechanik & Konstruktion: Maschinenelemente, CAD-Techniken, Konstruktionswerkstoffe, Elektrotechnik und Messtechnik/Fertigungsmesstechnik
- Erweiterte Ingenieurwissenschaften: Antriebstechnik, Technische Thermodynamik/Strömungslehre, Automatisierungstechnik, Hydraulik/Pneumatik und CNC-Programmierung
- Spezialisierungsmodule: Grundlagen der Oberflächentechnik, Beschichtungstechniken, Laserbearbeitung sowie Prüfmethoden für Schichten und Oberflächen
- Praxis & Anwendung: Fertigungsprozessgestaltung, Kunststofftechnik, Kooperatives Entwicklungsprojekt sowie ein 20-wöchiges Praktikum mit anschließender Bachelorarbeit
Berufsperspektiven
Absolventen arbeiten direkt in der Produktion sowie in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen des Maschinen-, Anlagen-, Automobil- und Elektrogerätebaus. Dort entwickeln sie Verfahren, um Bauteile thermisch oder elektrisch zu isolieren, deren Leitfähigkeit zu verbessern oder neuartige Beschichtungen für Zukunftsfelder wie die Wasserstoffherstellung einzusetzen. Durch die Spezialisierung auf langlebige und ressourceneffiziente Produkte gestalten Ingenieurinnen und Ingenieure nachhaltige Fertigungsprozesse in der Industrie.
Besonderheiten
- Flexibles Studienmodell: Da es sich um eine Vertiefung innerhalb des Maschinenbau-Studiums handelt, bauen Studierende zuerst eine breite Wissensbasis auf und können ihre Vertiefungsentscheidung bis zum vierten Semester anpassen.
- Praxisnahe Lehre: Unter dem Motto „So viel Theorie wie nötig, so viel Praxis wie möglich“ vertiefen Studierende ihr Wissen in Laborversuchen, kleinen Gruppen und studentischen Tutorien.
- Direkter Wissensvorsprung: Spezialkenntnisse in der Laserbearbeitung und Oberflächenbeschichtung werden bereits im Bachelorstudium erworben, statt sie sich erst im späteren Berufsleben aneignen zu müssen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester