Überblick
Der Bachelorstudiengang Green Engineering – Umwelt- und Energietechnik an der Ostfalia Hochschule am Standort Wolfenbüttel bildet Fachkräfte für den nachhaltigen Wandel in Industrie und Gesellschaft aus. Das Studium kombiniert ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit innovativen Ansätzen zur Minderung von Umweltbelastungen und zur Steigerung der Energieeffizienz. Studierende erwerben umfassende Kompetenzen, um technische Lösungen für die Energiewende praxisnah zu entwickeln.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen arbeiten beispielsweise im Energie- und Umweltmanagement industrieller Unternehmen, in Ingenieurbüros für Energie- und Umwelttechnik sowie in Wasserwirtschafts- und Umweltämtern.
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Bachelorstudiengang Green Engineering – Umwelt- und Energietechnik an der Ostfalia Hochschule (Fakultät Versorgungstechnik) in Wolfenbüttel vermittelt Qualifikationen zur Umsetzung technischer Lösungen für die Energiewende. Das siebensemestrige Präsenzstudium (210 ECTS) legt den Schwerpunkt auf die Reduzierung von Umweltbelastungen, Energieeinsparung und nachhaltige industrielle Prozesse. Der Studienbeginn ist sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester möglich.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in ein dreisemestriges Grundlagenstudium und ein viersemestriges Fachstudium. Zu den zentralen Modulen zählen:
- Grundlagen: Mathematik, Physik, Anorganische, Physikalische und Umweltchemie, Elektrotechnik, Werkstoffe sowie Thermodynamik und Strömungstechnik.
- Energietechnik: Regenerative elektrische Energietechnik, thermische Energietechnik, Wärme- und Stoffübertragung, Kälte- und Gastechnik.
- Umwelttechnik: Immissionsschutz und Luftreinhaltung, Siedlungswasserwirtschaft, Gewässerschutz sowie Instrumentelle Analytik.
- Praxis & Projekte: Digitales Planen mit CAD-Labor, wissenschaftliche Projekte zum Klimawandel und zur Nachhaltigkeit sowie Vertiefungslabore.
- Management & Wirtschaft: Betriebswirtschaft, Recht und Projektmanagement.
Berufsperspektiven
Aufgrund des hohen Bedarfs an Fachkräften finden Absolvent*innen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Industriebranchen wie dem Anlagenbau, der Fahrzeug- und Elektroindustrie, der Chemie- oder Lebensmittelbranche. Neben Tätigkeiten in Ingenieurbüros, Kraftwerken oder der Wasserwirtschaft bieten sich Karrieren in öffentlichen Einrichtungen, Nicht-Regierungsorganisationen oder als freiberufliche Gutachter*innen an.
Besonderheiten
- Praktische Tätigkeiten: Es sind insgesamt 13 Wochen Praktikum nachzuweisen (ein sechswöchiges Grundpraktikum, idealerweise vor Studienbeginn, sowie ein siebenwöchiges Fachpraktikum).
- Flexibler Start: Bei Studienbeginn im Sommersemester kann sich die Studiendauer um ein Semester verlängern.
- Masterperspektive: An der Hochschule wird der konsekutive Masterstudiengang „Energiesysteme und Umwelttechnik (M.Eng.)“ angeboten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Ein 13-wöchiges Zugangspraktikum ist bis zur Anmeldung der Bachelorarbeit nachzuweisen. Empfehlung: 6 Wochen des Praktikums vor Studienbeginn.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester