Überblick
Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Ostfalia Hochschule am Campus Suderburg vermittelt fundiertes Fachwissen aus Pädagogik, Recht sowie Psychologie. Das siebensemestrige Vollzeitstudium zeichnet sich durch seine hohe Praxisorientierung aus und führt direkt zur staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiter beziehungsweise Sozialarbeiterin. Studierende werden optimal darauf vorbereitet, Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen professionell zu begleiten und gesellschaftliche Prozesse mitzugestalten.
Studieninhalte
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs ist sein einphasiges Modell: Die erforderlichen Praxisanteile für die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin oder Sozialarbeiter sind direkt in das 7-semestrige Studium integriert, sodass ein anschließendes Anerkennungsjahr entfällt.
Über den Studiengang
Der präsenzbasierten Bachelorstudiengang Soziale Arbeit (B.A.) am Campus Suderburg der Ostfalia Hochschule vermittelt auf rechtlichen, pädagogischen und psychologischen Grundlagen die Methoden und Konzepte professioneller Sozialarbeit. Das Vollzeitstudium umfasst 210 ECTS, ist zulassungsfrei und kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden. Voraussetzung für die Zulassung ist ein 12-wöchiges Vorpraktikum.
Studieninhalte & Module
Das Studium verknüpft wissenschaftliche Grundlagen mit praxisnahem Lernen durch Fallarbeit, Projekte und integrierte Praxisphasen. Zu den Kernmodulen und Schwerpunkten gehören:
- Grundlagen der Sozialarbeitswissenschaften: Vermittlung von Disziplin, Profession, Gegenstandsbestimmung und Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit (5 ECTS).
- Humanwissenschaftliche Grundlagen: (Sozial-)psychologische Konzepte zu Lernen, Motivation, Persönlichkeit und Kommunikation auf Basis eines bio-psycho-sozialen Modells (5 ECTS).
- Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen: Vermittlung gesellschaftswissenschaftlicher Basiskenntnisse für die Soziale Arbeit (5 ECTS).
- Vertiefung „Intervention und Beratung“: Qualifizierung für die Beratung und Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, Beeinträchtigungen, Suchterkrankungen oder Traumaerfahrungen.
- Vertiefung „Bildung und Prävention“: Ausrichtung auf Arbeitsfelder der frühkindlichen Bildung, Kinder- und Jugendhilfe, Familienhilfe sowie Schulsozialarbeit.
- Praxismodule: Integriertes Orientierungspraktikum, Praxisphase und Praxisprojekt.
Berufsperspektiven
Mit dem Bachelorabschluss und der staatlichen Anerkennung qualifizieren sich Studierende für den direkten Berufseinstieg in vielfältigen Tätigkeitsfeldern wie der Kinder- und Jugendhilfe, Schulsozialarbeit, Sucht- und Familienberatung, Migrationsarbeit oder in öffentlichen Ämtern (z. B. Jugendamt). Alternativ eröffnet der Abschluss den Zugang zu weiterführenden Master-Studiengängen wie Präventive Soziale Arbeit (M.A.) oder Sozialmanagement (M.S.M.).
Besonderheiten
Die angebotenen fachlichen Vertiefungen orientieren sich an Qualifikationen, die sowohl in ländlichen Regionen als auch in städtischen Ballungsräumen besonders nachgefragt sind. Neben den Praxisphasen wird die Verknüpfung von Theorie und Praxis durch die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Praxispartnern im Studienverlauf gestärkt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Ein 12-wöchiges Zugangspraktikum ist vor Aufnahme des Studiums nachzuweisen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester