Überblick
Der onlinebasierte Bachelorstudiengang „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ an der Alice Salomon Hochschule Berlin richtet sich speziell an berufserfahrene Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Pflegesektor. Das flexible Digitalkonzept ermöglicht ein ortsunabhängiges Studium, das sich optimal mit dem Berufs- und Familienleben vereinbaren lässt. Im Mittelpunkt stehen die berufsübergreifende Zusammenarbeit, evidenzbasierte Versorgungskonzepte sowie die zukunftsorientierte Umgestaltung des Gesundheitswesens.
Studieninhalte
Wie können Berufserfahrene aus unterschiedlichen Gesundheitsberufen flexibel und berufs- sowie familienbegleitend eine akademische Qualifikation für eine übergreifende, patientenorientierte Versorgung erwerben?
Über den Studiengang
Der berufsbegleitende, onlinebasierte Bachelorstudiengang „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ (IGo) an der Alice Salomon Hochschule Berlin richtet sich an Berufserfahrene aus zahlreichen Gesundheitsfachberufen. Das Studium verknüpft die mitgebrachte Praxiserfahrung der Studierenden direkt mit Aspekten der interprofessionellen Gesundheitsversorgung. Durch ein transparentes Zeitkonzept mit einem wöchentlichen Arbeitsaufwand von ca. 20–25 Stunden lässt sich das orts- und zeitunabhängige Lernen planbar mit Beruf und Familie vereinbaren.
Studieninhalte & Module
Das Studium basiert auf dem Einsatz multimedialer Lehr- und Lerntechnologien sowie dem fachlichen Austausch zwischen den Berufsgruppen. Zu den zentralen inhaltlichen und methodischen Schwerpunkten gehören:
- Interprofessionelle Lehre und Zusammenarbeit: Voneinander und miteinander Lernen über Berufsfeldgrenzen hinweg (z. B. Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Hebammenwesen, Notfallversorgung).
- Nutzung interaktiver Instrumente: Professioneller Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien durch E-Portfolios, Forenarbeit und Peer Reviews.
- Selbstgesteuertes Lernen: Förderung wesentlicher Schlüsselqualifikationen für modern gestaltete Arbeitsplätze im Gesundheitswesen.
- Fakultative Zusatzangebote: Ergänzende Selbstlernangebote wie Fachenglisch oder Journal Clubs.
Berufsperspektiven
Das Studium befähigt die Absolventinnen und Absolventen dazu, ihre Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln und den Wandel im Gesundheitswesen aktiv mitzugestalten. Sie können ihre erweiterten Qualifikationen entweder im bisherigen Arbeitsfeld neu einbringen oder sich ganz neue Tätigkeitsbereiche erschließen. Damit bietet der Studiengang eine Antwort auf die voranschreitende Akademisierung der Pflege- und Gesundheitsfachberufe.
Besonderheiten
- Zugang für Berufserfahrene: Der Studiengang steht Personen mit und ohne Abitur offen, sofern eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens ein Jahr Berufserfahrung vorliegen (Non-Traditional Students).
- Veränderte Lehrendenrolle: Lehrende agieren in erster Linie als Moderatorinnen und Moderatoren des individuellen Lernprozesses.
- Studienlaufbahnbegleitung: Eine kontinuierliche Begleitung unterstützt die Studierenden bei der regelmäßigen Reflexion ihres Studienverlaufs.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Nachweis über die staatliche Anerkennung in einem der Gesundheitsberufe: a) Pflegefachfrau/-mann (Gesundheits- und Krankenpfleger_in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger_in, Altenpfleger_in) b) Hebamme c) Heilerziehungspfleger_in d) Physiotherapeut_in e) Ergotherapeut_in f) Logopäde_in g) Notfallsanitäter_in h) Diätassistent_in
- Nachweis über eine Berufstätigkeit im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege über ein Jahr Vollzeitbeschäftigung (bei Teilzeitbeschäftigung entsprechend länger).
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester