Überblick
An der Technischen Hochschule Ingolstadt verbindet der Bachelorstudiengang Bio- und Medizininformatik moderne Informationstechnologie mit den Lebenswissenschaften. Am Standort Ingolstadt werden Studierende darauf vorbereitet, mithilfe digitaler Werkzeuge, Datenanalysen und Softwarelösungen die Gesundheitsversorgung sowie die medizinische Forschung zu gestalten. Die interdisziplinäre Ausbildung verknüpft dabei fundiertes Informatikwissen mit biologischen und medizinischen Grundlagen.
Studieninhalte
Wie können moderne Digitalisierung und Informatik dabei helfen, biologische Vorgänge zu verstehen und innovative Lösungen für medizinische Herausforderungen zu entwickeln?
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang „Bio- und Medizininformatik“ (B. Sc.) an der Technischen Hochschule Ingolstadt verbindet Kompetenzen aus den Bereichen Informatik, Gesundheit und Naturwissenschaften. Im Fokus steht die Gesundheit des Menschen, wobei Prozesse automatisiert, Daten analysiert und biologische Abläufe simuliert werden. Das Studium vermittelt zunächst breite Grundlagen und bietet im weiteren Verlauf gezielte Spezialisierungsmöglichkeiten.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert informatikbezogene Grundlagen mit biomedizinischem Fachwissen sowie Praxis- und Sozialkompetenzen. Zu den zentralen Modulen der ersten Semester zählen unter anderem:
- Einführungsprojekt: Grundlagen wissenschaftlicher Recherche, Teamarbeit, Praxisvorträge und Einblicke in die Computational Life Sciences.
- Programmieren 1 & 2: Softwareentwicklung und Programmierung mit Java, objektorientierte Konzepte, Datenstrukturen und Fehlersuche.
- Grundlagen der Informatik 1 & 2: Algorithmen, Rechnersysteme, Von-Neumann-Architektur, Logik und Komplexität.
- Mathematik 1: Aussagenlogik, Differential- und Integralrechnung für Informatik und Lebenswissenschaften.
- Gesundheitssysteme, Prävention & Public Health: Epidemiologie, evidenzbasierte Medizin, Daten im Gesundheitswesen und globale Gesundheitssysteme.
- Mikrobiologie und Genetik: Genomik, Genexpression, Pathogenität von Viren und Bakterien sowie Immunabwehr.
- Software-Engineering: Anforderungsanalyse, UML-Modellierung, Softwarearchitektur und Testverfahren.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen arbeiten in einer wachsenden Branche an Schnittstellen zu Medizin, Diagnostik, Pharmazie, Biologie, Ernährung und Landwirtschaft. Sie entwickeln digitale Lösungen für das Gesundheitswesen und bewältigen interdisziplinäre Aufgaben. Zudem sind die Studierenden durch ein integriertes Unternehmertums-Modul darauf vorbereitet, ein eigenes Start-up im Gesundheitsbereich zu gründen.
Besonderheiten
Der Studiengang besitzt eine Regelstudienzeit von 7 Semestern, ist akkreditiert und kann auch dual studiert werden. Die Hauptunterrichtssprache ist Deutsch. Neben Fachwissen fördert der Studiengang durch Praxisprojekte, Praktika und Gruppenarbeiten gezielt Methoden- und Sozialkompetenzen der Studierenden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester