Überblick
Der Bachelorstudiengang Sozialpädagogik für das Lehramt an Berufskollegs an der TU Dortmund qualifiziert Studierende für die pädagogische Ausbildung angehender Fachkräfte im Sozialwesen. Am Standort Dortmund verbindet das Studium wissenschaftliche Grundlagen der Erziehungswissenschaft mit praxisnahen Handlungs- und Unterrichtsmethoden. Ein besonderes Merkmal ist der intensive Austausch in überschaubaren Studiengruppen, der das Erarbeiten zentraler Fragen der Jugendhilfe und Frühpädagogik fördert.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der zulassungsbeschränkte Studiengang führt in einer Regelstudienzeit von sechs Semestern zum Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Fachbereich Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung. Studierende erarbeiten grundlegendes Wissen, um spätere Lernende an Berufskollegs auf ihrem beruflichen und sozialpädagogischen Weg zu begleiten. Das Studium bildet das fachliche Fundament für den angestrebten Weg in das Lehramt.
Studieninhalte & Module
Die Lehrinhalte bereiten auf sozialpädagogische Handlungsfelder vor und umfassen unter anderem folgende Kernbereiche:
- Pädagogik der frühen Kindheit und Jugendhilfe: Vermittlung von Grundlagen wie beispielsweise der Partizipation.
- Didaktik und Methodik: Prinzipien des Unterrichtens mit Blick auf sozialpädagogische Themen (z. B. Lernen an Fallbeispielen).
- Historisch-systematische Grundlagen: Einblicke in die Ursprünge der Sozialen Arbeit sowie rechtliche Grundlagen (wie das SGB VIII).
- Methoden- und Handlungskompetenzen: Vermittlung von Gesprächsführung und pädagogischer Beziehungsarbeit.
- Theorien und Forschungsansätze: Auseinandersetzung mit Konzepten wie der Alltags- und Lebensweltorientierung.
Berufsperspektiven
Der Bachelor of Arts stellt einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss dar, der Wege in unterschiedliche pädagogische und außerpädagogische Berufsfelder eröffnet. Für den angestrebten Eintritt in den Schuldienst an Berufskollegs ist im Anschluss der konsekutive Studiengang Master of Education (M.Ed.) sowie der anschließende Vorbereitungsdienst erforderlich. Die konkreten Einsatzmöglichkeiten variieren je nach studierter Fächerkombination.
Besonderheiten
Innerhalb des Bachelorstudiums sind zwei Praxisphasen vorgesehen: das mindestens 25-tägige Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP) an einer Schule sowie ein mindestens vierwöchiges Berufsfeldpraktikum (BfP) in der Regel im außerschulischen Bereich. Zudem ist für die Aufnahme des späteren Referendariats eine 52-wöchige fachpraktische Tätigkeit nachzuweisen, von der mindestens 26 Wochen bis zur Anmeldung der Masterarbeit erbracht werden müssen; eine Absolvierung vor Studienbeginn wird empfohlen.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester