Überblick
An der TU Dortmund bereitet der Bachelorstudiengang Lernbereich Mathematische Grundbildung angehende Lehrkräfte für sonderpädagogische Förderung fundiert auf den Mathematikunterricht vor. Das Studium am Standort Dortmund kombiniert grundlegende mathematische Teilgebiete wie Geometrie und Arithmetik mit spezialisierten didaktischen Konzepten. Dadurch erwerben die Studierenden die notwendigen Kompetenzen, um mathematische Lernprozesse individuell zu diagnostizieren und zu begleiten.
Studieninhalte
Wie kann mathematische Grundbildung so vermittelt werden, dass sie individuell auf den Förderbedarf von Schüler*innen eingeht und passgenaue Lernprozesse ermöglicht?
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Studiengang Lernbereich Mathematische Grundbildung – Lehramt für sonderpädagogische Förderung (SP) an der TU Dortmund schließt nach einer Regelstudienzeit von sechs Semestern mit dem Bachelor of Arts (B.A.) ab. Das Studium wird auf Deutsch angeboten und startet jeweils zum Wintersemester. Es verbindet ausgewählte Teilgebiete der Mathematik mit fachdidaktischen Konzepten, um angehende Lehrkräfte auf das Unterrichten und die individuelle Unterstützung von Kindern und Jugendlichen vorzubereiten.
Studieninhalte & Module
Die akademische Ausbildung umfasst mathematische und mathematikdidaktische Module, die fundierte Zugänge zu mathematischen Strukturen mit konkreter Schulrelevanz verknüpfen:
- Elementarmathematik: Ausgewählte schulrelevante Bereiche wie Arithmetik, Algebra & Funktionen, Stochastik sowie Geometrie.
- Mathematikdidaktische Grundlagen: Theorien und Erkenntnisse zum Lehren und Lernen von Mathematik, Behandlung typischer Lernschwierigkeiten sowie der Einsatz von Methoden und Medien.
- Diagnose und Förderung: Erarbeitung von Konzepten zur Lernstandsdiagnose, Entwickeln individueller Förderansätze für alle Schüler*innen sowie didaktisch-methodische Ansätze für Lerngruppen der Sekundarstufe.
- Fachdidaktische Vertiefung: Erwerb erweiterter Kompetenzen im Bereich der Heterogenität in der Grundschule oder zu Anknüpfungsmöglichkeiten an weiterführende Schulen (bei Wahl als vertiefter Lernbereich).
- Unterrichtspraxis & Forschung: Reflexion zentraler Unterrichtsthemen anhand von Experimenten sowie selbstständiges Bearbeiten didaktischer Forschungsfragen im Rahmen der Bachelorarbeit.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen arbeiten künftig als Lehrer*innen für sonderpädagogische Förderung an Förderschulen, im Gemeinsamen Unterricht allgemeinbildender Schulen oder im integrativen Unterricht der Sekundarstufe I. Neben der fachlichen Unterrichtsgestaltung umfasst das Tätigkeitsfeld die Diagnose des Förderbedarfs, die Erstellung individueller Förderpläne und das Teamteaching mit Fachlehrkräften. Die konkreten Einstellungschancen orientieren sich an den Bedarfsprognosen des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW.
Besonderheiten
- Integrierte Praxisphasen: Verpflichtender Bestandteil sind ein Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP) von mindestens 25 Schultagen sowie ein mindestens vierwöchiges, meist außerschulismus orientiertes Berufsfeldpraktikum.
- Keine Zulassungsbeschränkung: Der Studiengang ist zulassungsfrei (NC-frei) und setzt keine besonderen Einschreibvoraussetzungen voraus.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Das Studium für ein Lehramt für sonderpädagogische Förderung ist grundsätzlich zulassungsbeschränkt, denn auf dem Pflichtfach Bildungswissenschaften liegt ein sogenannter Orts-NC.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester