Überblick
An der TU Dortmund verbindet der Bachelorstudiengang Technomathematik mathematische Theorie mit ingenieur- und naturwissenschaftlichen Praxisanwendungen. Studierende lernen, komplexe technische Prozesse mithilfe von Algorithmen und Computersimulationen virtuell nachzubilden und zu optimieren. Das zulassungsfreie Studium in Dortmund legt damit das Fundament für eine Karriere an der Schnittstelle von Mathematik, Informatik und Technik.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Technomathematikerinnen und Technomathematiker entwickeln und optimieren computergestützte Simulationen technischer Prozesse, um beispielsweise mechanische Belastungen von Bauteilen ohne reale Zerstörungstests zu ermitteln und an der intelligenten Produktentwicklung mitzuwirken. Der grundständige Studiengang „Technomathematik“ (Bachelor of Science) an der TU Dortmund vermittelt in einer Regelstudienzeit von sechs Semestern die mathematischen und informatischen Grundlagen für dieses Aufgabenfeld. Das Studium führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und bereitet zudem auf ein Masterstudium in (Techno-)Mathematik vor.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert mathematische Grundlagen mit der Informatik und einem technischen Anwendungsfach. Zu den wesentlichen Inhalten und Kernmodulen gehören:
- Analysis und Lineare Algebra: Grundlegende mathematische Ausbildung in der Anfangsphase, die parallel zum Studiengang Mathematik verläuft.
- Grundlagen der Informatik & Softwarekurse: Vermittlung von Informatik-Basics sowie ergänzende Software-Blockkurse in den vorlesungsfreien Zeiten ab dem zweiten Studienjahr.
- Numerik und Optimierung: Vorbereitung auf die mathematische Modellbildung und das wissenschaftliche Rechnen.
- Studienprojekt „Modellierung und Simulation“: Zentrale Projektarbeit in Arbeitsgruppen zur programmtechnischen Umsetzung, Ausarbeitung und Präsentation eng an natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fragestellungen.
- Nebenfach (Anwendungsfach): Grundlagen und mathematische Behandlung von Problemen eines Nachbarfachs. Angeboten werden Baumechanik & Statik, Chemie, Elektro- und Informationstechnik, Physik sowie Technische Mechanik.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen arbeiten in Industrie- und Forschungszweigen, in denen Entwicklungsarbeiten mittels computergestützter Simulationen durchgeführt werden. Typische Einsatzfelder finden sich in nahezu allen Produktionszweigen wie dem Maschinenbau, der Autoindustrie und Elektrotechnik sowie in der Logistik, Software-Entwicklung, Unternehmensberatung, an Hochschulen oder im öffentlichen Dienst. Die Nachfrage nach Fachkräften ist expansiv, weshalb die Berufsaussichten als sehr gut eingeschätzt werden.
Besonderheiten
- Zulassungsfrei: Der Studiengang hat keine Zulassungsbeschränkung (NC-frei) und ein Studienbeginn ist sowohl im Winter- als auch im Sommersemester möglich.
- Vorbereitungsangebote: Es wird die Nutzung eines Online-Einstufungstests zur Einschätzung der Vorkenntnisse sowie die Teilnahme am dreiwöchigen Mathematik-Vorkurs im September empfohlen.
- Flexibles Anwendungsfach: Über das Standardangebot hinaus können weitere naturwissenschaftlich-technische Anwendungsfächer auf Antrag als Nebenfach gewählt werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester