Überblick
Der Bachelorstudiengang Chemieingenieurwesen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen mit ingenieurwissenschaftlicher Praxis. Studierende beschäftigen sich in der sächsischen Landeshauptstadt mit der Entwicklung innovativer Werkstoffe, chemischen Prozessen sowie dem Schutz der Umwelt. Das siebensemestrige Studium bereitet gezielt auf eine Schnittstellenfunktion zwischen angewandter Chemie und moderner Verfahrenstechnik vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Naturwissenschaften und Technik verbindet der Bachelorstudiengang Chemieingenieurwesen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden solide naturwissenschaftliche Kenntnisse mit verfahrenstechnischem Know-how. Die Studierenden erlernen die Analyse und Steuerung chemischer, physikalischer sowie technischer Prozesse, um innovative Materialien, Wirkstoffe und umweltverträgliche Technologien zu entwickeln. Das Vollzeitstudium hat eine Regelstudienzeit von sieben Semestern, umfasst 210 ECTS-Punkte und schließt mit dem Bachelor of Science (B.Sc.) ab.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in ein naturwissenschaftliches Grundstudium, ein praktisches Studiensemester und ein spezialisierendes Fachstudium:
- Grundstudium (1.–3. Semester): Grundlagenwissen in Physik, Mathematik, Allgemeiner Chemie, Anorganischer Chemie, Organischer Chemie, Physikalischer Chemie und Biochemie.
- Praktisches Studiensemester (4. Semester): 20-wöchiges Praktikum in einem Unternehmen im In- oder Ausland.
- Fachstudium (ab dem 5. Semester): Anwendungsorientierte Fachkenntnisse in Technischer Chemie, Verfahrenstechnik oder Biotechnologie.
- Studienschwerpunkte (Wahl ab dem 5. Semester): Spezialisierung auf Biochemie/Bioverfahrenstechnik oder Umwelttechnik/Materialchemie.
- Praktikum & Bachelorarbeit (7. Semester): 8-wöchiges Schwerpunktpraktikum mit anschließender 8-wöchiger Abschlussarbeit.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind als Experten für Chemikalien, Materialien und Prozesse in Bereichen wie Produktion, Entwicklung, Forschung, Umweltüberwachung, Qualitätskontrolle oder Vertrieb tätig. Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Batterie-, Solar- und Chipindustrie sowie der Kunststoffverarbeitung. Darüber hinaus stehen Einsatzfelder in der Umwelt- und Lebensmittelanalytik, der Energietechnik sowie in Behörden, Bildungs- und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland offen.
Besonderheiten
Eine wesentliche Besonderheit ist die direkte Zusammenarbeit mit den Professoren und das Studium in persönlicher Atmosphäre, was eine individuelle und praxisnahe Ausbildung ermöglicht. Zudem bietet das fest integrierte 20-wöchige Praxissemester im 4. Semester frühzeitig die Möglichkeit, berufliche Erfahrungen im In- oder Ausland zu sammeln.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester