Überblick
Der Bachelorstudiengang Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg verknüpft kreative Gestaltung mit technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Disziplinen. Am Campus Design in Coburg lernen Studierende, ästhetische und funktionale Produkte für unterschiedlichste Anwendungsbereiche zu entwickeln. Die Ausbildung zeichnet sich durch eine hohe Praxisorientierung aus, die auf reale Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Das Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg ist die praxisnahe Verknüpfung von gestalterischen Fächern mit Technik, Wirtschaft, Ökologie und sozialen Fragestellungen unter realen Bedingungen. Seit dem Wintersemester 1998/99 werden Studierende darauf vorbereitet, Entwürfe ohne akademische „Stützräder“ zu entwickeln und dabei ökonomische wie technische Grenzen zu berücksichtigen. Der siebensemestrige Studiengang (Bachelor of Arts) verbindet eine individuelle Talentförderung mit festen Ausbildungsstandards für den Arbeitsmarkt.
Studieninhalte & Module
Die Lehre ist fachübergreifend aufgebaut und umfasst folgende Kernbereiche und Module:
- Grundlagen der Gestaltung: Darstellungsmethoden und computergestütztes Darstellen
- Entwurf & Theorie: Entwerfen und Konstruieren, Designgeschichte sowie Wahrnehmungspsychologie
- Technische Ausbildung: Technische Mechanik, Werkstoffe, Konstruktionslehre, Leichtbau, Ergonomie und Technisches Zeichnen
- Fertigung & Technologie: Neue Produktionstechnologien und digitalisierte Fertigung
- Wirtschaft: Grundlagen der Betriebswirtschaft und Marketing
- Reale Produktentwicklung: Projektarbeiten mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen ab dem 3. Semester (z. B. Medizingeräte, Multimediaprodukte)
Berufsperspektiven
Die fundierte und realitätsnahe Ausbildung bereitet Absolventinnen und Absolventen zielgerichtet auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vor. Sie arbeiten nach dem Studium in Designbüros oder in den Kreativ- und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen. Durch die Zusammenarbeit mit Wirtschaftspartnern schaffen es studentische Entwürfe teilweise bereits während des Studiums in die Regale des Einzelhandels.
Besonderheiten
- Werkstattpraktikum: 18 Semesterwochenstunden Grundausbildung im 1. und 2. Semester (Drehen, Fräsen, Bohren, Modellbau und computergestützte Bearbeitungsmaschinen).
- Materiallabor: Eigenes Labor zur praktischen Erprobung unterschiedlichster Werkstoffe.
- PraxisPlus: Möglichkeit zum Studium mit vertiefter Praxis oder zum Verbundstudium (Kombination aus Ausbildung und Studium).
- Auslandsaufenthalt: Ein Studien- oder Praxissemester im Ausland ist über Partnerhochschulen möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Die Eignungsprüfung findet in der Regel Mitte Juli statt. Der Termin und das Format wird mit Beginn des Bewerbungszeitraums bekannt gegeben.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester