Überblick
Der Bachelorstudiengang Energietechnik und Erneuerbare Energien an der Hochschule Coburg vermittelt fundiertes ingenieurwissenschaftliches Wissen für eine nachhaltige Energieversorgung. Im Fokus stehen die Erzeugung von grünem Strom, moderne Speichersysteme sowie die Entwicklung intelligenter Versorgungsnetze. Studierende am Campus Coburg lernen, wie sie die technologische Transformation der Energiewende aktiv mitgestalten können.
Studieninhalte
Wie bringen wir erneuerbare Energie genau dorthin, wo sie gebraucht wird, und wie speichern wir Strom aus Sonne und Wind?
Über den Studiengang
Der siebensemestrige Bachelorstudiengang „Energietechnik und Erneuerbare Energien“ an der Hochschule Coburg vermittelt das ingenieurwissenschaftliche Know-how für die Energieversorgung von heute und morgen. Das Studium betrachtet das gesamte Energiesystem von der Umwandlung erneuerbarer Energien über die Speicherung bis hin zur Verteilung und effizienten Nutzung. Studierende lernen von Beginn an in Theorie und Praxis, wie sie moderne Technologien untersuchen, entwickeln und die Energiewende aktiv mitgestalten können.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in ein Grundstudium, ein Praxissemester und ein Vertiefungsstudium. Zu den Kernmodulen gehören unter anderem:
- Grundlagen: Mathematik, Physik, Gleich- und Wechselstromtechnik, Programmierung und Informatik.
- Elektronik & Messtechnik: Elektronische Bauelemente und Schaltungen, Elektrische Messtechnik, Signale und Systeme, Digital- und Mikrocomputertechnik.
- Energietechnische Pflichtfächer: Elektrische Energieverteilung, Elektrische Energiespeicher, Intelligente Energiesysteme, Elektrische Energiewandlung und Thermodynamik.
- Systemtechnik: Hochspannungstechnik, Regelungstechnik, Elektrische Antriebs- und Stromrichtertechnik.
- Wahlpflichtfächer: Individuelle Vertiefungen z. B. in Photovoltaik, Windenergie, Wasserstoff-Technologie, Batterietechnologie, Smart Grids oder Künstlicher Intelligenz.
Berufsperspektiven
Das Studium befähigt dazu, komplexe technische Systeme der Energieversorgung zu verstehen, auszulegen und weiterzuentwickeln. Absolventinnen und Absolventen sind darauf vorbereitet, technische Lösungen für die Praxis zu erarbeiten und die Energiewende in Unternehmen mitzugestalten. Erste intensive Erfahrungen im späteren Berufsfeld sammeln die Studierenden bereits während des integrierten Praxissemesters.
Besonderheiten
- Hoher Praxisbezug: Beinhaltet ein 18-wöchiges Praxissemester im 4. Semester sowie die Möglichkeit für ein „Studium mit vertiefter Praxis“ (PraxisPlus).
- Zulassungsfrei: Es gibt keine Zulassungsbeschränkung (kein NC).
- Orientierungssemester: Die Belegung einzelner Module ist im Sommersemester im Rahmen eines Orientierungssemesters möglich.
- Internationales Studium: Ein Auslandssemester kann als Theorie- oder Praxissemester absolviert werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Im Sommersemester ist eine Immatrikulation nur im Orientierungssemester möglich.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester