Überblick
Der duale Bachelorstudiengang Pflege an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena verknüpft eine Berufsqualifikation zur Pflegefachperson direkt mit einem akademischen Abschluss. Studierende erwerben am Standort Jena wissenschaftliche und praktische Fertigkeiten für die bedarfsgerechte Versorgung von Menschen aller Altersstufen. Das primärqualifizierende Studium bereitet somit optimal auf erweiterte Aufgaben im modernen Gesundheitswesen vor.
Studieninhalte
Wie lässt sich eine fundierte akademische Ausbildung mit der praktischen Berufszulassung in der Pflege verbinden und gleichzeitig die Versorgungsqualität durch wissenschaftliche Erkenntnisse nachhaltig verbessern?
Über den Studiengang
Der duale und primärqualifizierende Bachelorstudiengang „Pflege“ (B.Sc.) an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena verbindet in acht Semestern ein wissenschaftliches Studium mit einer integrierten Berufsausbildung. Die Studierenden erlangen nach erfolgreichem Abschluss sowohl den akademischen Grad Bachelor of Science als auch die staatliche Berufsanerkennung als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann. Voraussetzung für das Studium ist neben einer Hochschulzugangsberechtigung ein Ausbildungsvertrag mit einer kooperierenden Praxis-Einrichtung.
Studieninhalte & Module
Das Studium ist generalistisch aufgebaut und gliedert sich in theoretische Abschnitte an der Hochschule sowie studienintegrierte Praxisphasen. Zu den zentralen Modulen gehören unter anderem:
- Biowissenschaftliche und medizinische Grundlagen
- Pflege als Beruf und Wissenschaft / Pflegewissenschaft
- Pflege bei speziellen Erkrankungen und in speziellen Lebenssituationen
- Gesundheitsversorgung wissenschaftlich begründen, reflektieren und bewerten
- Evidenzbasiert Pflegen und Klinisches Assessment
- Erweiterte Kompetenzen zur Ausübung heilkundlicher Aufgaben
- Praxismodule I bis VII (u. a. Akutpflege, Langzeitpflege, Pädiatrie)
Berufsperspektiven
Der Abschluss eröffnet attraktive und zukunftssichere Karrierechancen in der direkten Patientenversorgung des gesamten Gesundheitswesens. Absolventinnen und Absolventen arbeiten in der akutstationären Krankenhausversorgung sowie in der häuslichen oder langzeitstationären Pflege von Menschen aller Altersgruppen. Durch das Studium übernehmen sie zudem erweiterte Aufgaben mit diagnostischen und therapeutischen Handlungsspielräumen.
Besonderheiten
- Erweiterte heilkundliche Kompetenzen: Erwerb eines zukunftsweisenden Qualifikationsprofils mit mehr Verantwortung in der medizinischen Versorgung.
- Praxisnahe Simulation im Skillslab: Praktisches Einüben von Injektionen, Verbandstechniken und Krankheitsbildern an modernen Patientensimulatoren (vom Baby-Inkubator bis zum Altersanzug).
- Interprofessionelles Lernen: Fachübergreifende Seminare zusammen mit Studierenden aus vier weiteren Gesundheits- und Therapieberufen.
- Doppelabschluss: Gleichzeitiger Erwerb des akademischen Grads Bachelor of Science und der staatlichen Berufszulassung nach acht Semestern.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife.
Zugelassen werden kann, wer über eine ärztliche Bescheinigung der Berufseignung verfügt.
Wichtige Hinweise: - Für die Durchführung der praktischen Ausbildung bei den Kooperationspartnern ist ein ausreichender Impfschutz gemäß der aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission(STIKO) beim RKI Voraussetzung inkl. der Impfungen Hepatitis B und Masern, Mumps, Röteln. Der Nachweis des Impfstatus oder eine ärztliche Bescheinigung einer bestehenden Immunität ist während des ersten Semesters der Hochschule vorzulegen. - Für die Berufsanerkennung am Ende des Studiums benötigen Sie ein polizeiliches Führungszeugnis. Die zuständige Behörde überprüft, ob es Gründe gibt, Ihnen ein Staatsexamen zu verwehren. Ohne Berufsanerkennung kann der angestrebte akademische Grad nicht verliehen werden. - Wir weisen darauf hin, dass die Hochschule keine Kosten für die oben aufgeführten Nachweise übernimmt.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester