Überblick
An der Technischen Hochschule Rosenheim vermittelt der Bachelorstudiengang Maschinenbau ein breites technisches Fundament für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure. Am Standort Rosenheim verbindet die Ausbildung klassische Ingenieurwissenschaften mit Zukunftsfeldern wie Informatik, Elektrotechnik und Betriebswirtschaft. Neben theoretischem Wissen steht die praxisorientierte Anwendung in modernen Laboren und Industrieunternehmen im Mittelpunkt.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen des Maschinenbaus erstellen Konstruktionszeichnungen, entwickeln Prototypen für Maschinen sowie Anlagen und planen, steuern sowie optimieren industrielle Produktionsprozesse. Der grundständige Bachelorstudiengang an der Technischen Hochschule Rosenheim vermittelt in sieben Semestern (210 ECTS) ein breit angelegtes ingenieurwissenschaftliches Fundament. Die Ausbildung verbindet dabei klassische Kernkompetenzen des Maschinenbaus praxisnah mit Bereichen der Elektrotechnik, Informatik und Betriebswirtschaft.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst sechs theoretische Semester sowie ein praktisches Studiensemester. Auf die mathematisch-naturwissenschaftliche Grundausbildung folgt ab dem dritten Semester die Spezialisierung auf einen von zwei Schwerpunkten:
- Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen: Basiswissen in den ersten beiden Semestern.
- Schwerpunkt Konstruktion und Entwicklung: Gestaltung, Auslegung und Entwicklung von Produkten und Maschinen.
- Schwerpunkt Produktionstechnik: Technische und organisatorische Aspekte der modernen Produktion.
- Energietechnik und Projektmanagement: Wichtige Kernbereiche in beiden Schwerpunktmodulen.
- Praktisches Studiensemester: Unternehmenspraktikum im 5. Semester inklusive praxisbegleitender Lehrveranstaltungen.
- Bachelorarbeit: Anfertigung der Abschlussarbeit und Teilnahme am Bachelorseminar im 7. Semester.
Berufsperspektiven
Durch die vielseitige Ausbildung stehen Absolventinnen und Absolventen Türen in nahezu allen Industriezweigen offen. Zu den Hauptaufgaben gehören Tätigkeiten in der Produktentwicklung, Produktionstechnik, Automatisierung, Betriebstechnik sowie im Anlagenbau und Energiemanagement. Aufgrund des kontinuierlich hohen Bedarfs an Fachkräften in der technischen Forschung, Konstruktion und Produktionssteuerung sind die Jobaussichten sehr gut.
Besonderheiten
- Flexible Studienmodelle: Absolvierbar als Vollzeitstudium, Verbundstudium (Kombination aus Ausbildung und Studium) oder Studium mit vertiefter Praxis.
- Vorpraxis: Ein 12-wöchiges Praktikum in einem metallverarbeitenden Betrieb ist vorgeschrieben (möglichst vor Studienbeginn, spätestens bis zum Ende des 3. Semesters).
- Hohe Anwendungsorientierung: Praxisnahe Ausbildung durch Ingenieurprojekte und modern ausgestattete Laboratorien.
- Internationale Optionen: Auslandssemester oder Auslandspraktika über ERASMUS+ und weltweite Partnerhochschulen möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester