Überblick
Der Bachelorstudiengang Maschinenbau an der Hochschule Magdeburg-Stendal bietet eine fundierte ingenieurwissenschaftliche Ausbildung am Standort Magdeburg. Das Studium verbindet theoretische Grundlagen mit einem hohen Praxisbezug und bereitet gezielt auf eigenverantwortliche Ingenieurstätigkeiten vor. Durch zwei wählbare Vertiefungsrichtungen können Studierende ihr fachliches Profil individuell schärfen.
Studieninhalte
Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des Bachelorstudiengangs Maschinenbau an der Hochschule Magdeburg-Stendal ist die Möglichkeit für Absolvent:innen der BBS „Otto von Guericke“ Magdeburg (staatlich geprüfte:r Techniker:in), bereits erbrachte Leistungen anrechnen zu lassen, kombiniert mit praxisnahen Großprojekten wie der Kart-Antriebsstrangentwicklung.
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Studiengang Maschinenbau (Bachelor of Engineering) an der Hochschule Magdeburg-Stendal vermittelt in einer Regelstudienzeit von sieben Semestern breites ingenieurwissenschaftliches Grundlagenwissen sowie anwendungsorientierte Fachkenntnisse. Studierende lernen, Aufgabenstellungen in der Konstruktion und Produktion eigenständig mit wissenschaftlichen und theoretischen Methoden zu lösen. Das Studium beginnt jeweils zum Wintersemester am Standort Magdeburg und bietet die Möglichkeit zur Schärfung eines individuellen Profils im Bereich Konstruktionstechnik.
Studieninhalte & Module
Die ersten vier Semester umfassen das Basisstudium zur Vermittlung mathematisch-naturwissenschaftlicher und technischer Grundlagen, gefolgt vom Vertiefungsstudium im 5. und 6. Semester sowie einem Praxissemester im 7. Semester.
Kernmodule des Basisstudiums (1.–4. Semester):
- Mathematik, Physik und Informatik
- Technische Mechanik und Werkstofftechnik
- Elektrotechnik, Thermodynamik und Strömungslehre
- Fertigungstechnik und Maschinenelemente
- CAD (Computergestütztes Konstruieren)
- Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
- Wirtschaft und Projektarbeit
Wahlpflichtmodule der Vertiefungsrichtung Konstruktionstechnik (5.–6. Semester):
- Finite-Elemente-Methode (FEM) und Flächenmodellierung
- Methodisches Konstruieren und Betriebsfestigkeit
- Stahlbau und Fluidtechnik
- Mechanische Getriebe, Antriebssysteme und Moderne Fahrzeugantriebe
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind für anspruchsvolle Tätigkeiten in der Gestaltung, Berechnung und Entwicklung von Bauteilen und Produkten qualifiziert. Einsatzmöglichkeiten bieten sich in Industrieunternehmen, Ingenieurbüros, Forschungseinrichtungen und Behörden. Durch das im siebten Semester integrierte praktische Studiensemester in einem Unternehmen gelingt nicht selten der direkte Einstieg in ein festes Anstellungsverhältnis.
Besonderheiten
- Anrechnungsmöglichkeit: Absolvent:innen mit dem Abschluss „staatlich geprüfte:r Techniker:in“ der BBS „Otto von Guericke“ können sich Studienleistungen anrechnen lassen.
- Praxisnahe Forschung & Projekte: Einbindung in interdisziplinäre Studierendenprojekte (z. B. Kart-Antriebsstrangentwicklung) sowie Forschung im Industrielabor für Innovative Fertigungsverfahren (z. B. Reibschweißen).
- Industriepraktikum: Bestandteil des Studiums ist ein 12-wöchiges Vollzeitpraktikum (davon 8 Wochen als Vorpraktikum bis zum Ende des 4. Semesters nachzuweisen).
- Flexibles Teilzeitstudium: Bei Vorliegen bestimmter Gründe (z. B. Berufstätigkeit, Kindererziehung oder Pflege) kann das Studium zeitweise als Teilzeitstudium absolviert werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Ein Vorpraktikum ist keine Zulassungsvoraussetzung, muss aber im Umfang von 8 Wochen bis zum Zeitraum der Prüfungsanmeldung des 4. Fachsemesters nachgewiesen werden. Es wird deshalb empfohlen, zumindest Teile dieses Praktikums vor Beginn des Studiums durchzuführen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester