Überblick
Der Bachelorstudiengang Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Freiburg bereitet gezielt auf außerschulische Tätigkeitsfelder vor. Im Zentrum stehen dabei die Vertiefungsrichtungen Soziale Arbeit beziehungsweise Sozialpädagogik sowie Erwachsenenbildung und Weiterbildung. Studierende erwerben am Standort Freiburg im Breisgau sowohl theoretisches Fundament als auch praxisnahe Handlungskompetenzen für vielfältige pädagogische Berufsfelder.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Erziehungswissenschaft gestalten Bildungsprozesse, beraten Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und übernehmen pädagogische sowie organisatorische Aufgaben in der Praxis. Der sechssemestrige Vollzeitstudiengang an der Pädagogischen Hochschule Freiburg schließt mit dem Bachelor of Arts (B.A.) ab und verbindet theoretisches Wissen mit praxisbezogenen Handlungskompetenzen. Das Studium fokussiert sich dabei auf die beiden Kernbereiche Erwachsenenbildung/Weiterbildung sowie Soziale Arbeit/Sozialpädagogik.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung umfasst fachwissenschaftliche, methodische und rechtliche Grundlagen und gliedert sich in folgende Modul- und Themenbereiche:
- Fachwissenschaftliche Grundlagen und Vertiefungen: Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie
- Schwerpunktbereiche: Erwachsenenbildung/Weiterbildung sowie Soziale Arbeit/Sozialpädagogik
- Forschungsmethodologie: Einführung in erziehungswissenschaftliche Forschungsmethoden
- Rechtliche Grundlagen: Recht der Sozialen Arbeit und der Weiterbildung
- Pädagogische Kernkompetenzen: u. a. Didaktik des außerschulischen Lernens, Erziehen und Beraten, Führung und Management, Gruppenpädagogik, Kindheitspädagogik, Bildung in der Migrationsgesellschaft sowie geschlechterreflexive Ansätze
- Studium Generale: Interdisziplinäre Studieninhalte zur individuellen Profilschärfung
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für wissenschaftlich begründetes, professionelles Handeln in außerschulischen Berufsfeldern der Sozialen Arbeit und Erwachsenenbildung. Unter bestimmten fachlichen Voraussetzungen gemäß Prüfungsordnung (§ 63 Abs. 5) ist mit dem Abschluss die Berechtigung verbunden, die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte Sozialpädagogin“ oder „staatlich anerkannter Sozialpädagoge“ zu führen. Typische Beschäftigungsfelder finden sich bei Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, in Beratungsstellen, Weiterbildungseinrichtungen, Verbänden oder im betrieblichen Bildungsmanagement.
Besonderheiten
- Integriertes Praxissemester: Das 4. Semester wird als Praxissemester in Arbeitsfeldern der Erwachsenenbildung oder Sozialen Arbeit absolviert und durch das Modul „Berufspraktische Studien“ an der Hochschule begleitet.
- Studieneingangsphase (STEP): Das Studium beginnt bereits Anfang Oktober vor dem regulären Vorlesungsbeginn mit einer mehrtägigen Intensivveranstaltung zur Einführung.
- Staatliche Anerkennung: Möglichkeit des Erwerbs der Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte/r Sozialpädagogin/Sozialpädagoge“.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester