Überblick
An der Universität Heidelberg widmet sich das Studium der Kunstgeschichte Ostasiens der visuellen und materiellen Kultur der Region von den historischen Anfängen bis zur Gegenwart. Studierende am Standort Heidelberg verknüpfen kunstwissenschaftliche Analysen mit einer intensiven Sprachausbildung sowie kulturhistorischem Hintergrundwissen. Das Fach profitiert maßgeblich von der Einbettung in ein international ausgerichtetes Zentrum für Asienwissenschaften.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Studiengang ist am Centre for Asian and Transcultural Studies (CATS) verankert, welches mit 21 Professuren eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt in der Erforschung Asiens von der Vergangenheit bis zur Gegenwart bietet und beherbergt zudem eine der größten Asienbibliotheken Europas.
Über den Studiengang
Der Bachelor-Studiengang „Kunstgeschichte Ostasiens“ wird an der Universität Heidelberg im Rahmen des gemeinsamen Studiengangs Ostasienwissenschaften an der Philosophischen Fakultät angeboten. Studierende befassen sich mit den kulturellen Entwicklungen sowie der Kunst und materiellen Kultur Ostasiens von der vorgeschichtlichen Zeit bis in die Gegenwart. Das Studium verbindet kultur- und sozialwissenschaftliche Herangehensweisen und beinhaltet den fundierten Spracherwerb (Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch bis zum Niveau C1.1).
Studieninhalte & Module
Der Studiengang kann in verschiedenen Abschlussvarianten (Bachelor 75%, 50% oder 25%) studiert werden. Zu den wesentlichen Studieninhalten gehören:
- Kunstgeschichte Ostasiens: Vertiefung mit Wahl eines China- oder Japan-Schwerpunkts
- Spracherwerb: Intensiver Sprachunterricht in Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch
- Kunst und materielle Kultur: Untersuchung visueller und materieller Zeugnisse von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart
- Kultur- und Gesellschaftswissenschaften: Auseinandersetzung mit Medien, Schriftlichkeit, Literatur und Religionen
- Transkulturelle und regionale Dynamiken: Analyse historischer Entwicklungen und gegenwärtiger Erscheinungsformen im regionalen und globalen Kontext
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen mit Fachkenntnissen der ostasiatischen Kunst und Kultur sowie nachgewiesener Sprachkompetenz finden Tätigkeitsfelder vor allem in Kultureinrichtungen wie Museen, Verlagen, Stiftungen oder dem Rundfunk. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich in der Kreativwirtschaft, der Tourismusbranche sowie bei international agierenden Unternehmen und Banken. Auch der Diplomatische Dienst, internationale Organisationen, Ministerien oder Bildungseinrichtungen stehen den Studierenden offen.
Besonderheiten
Das Centre for Asian and Transcultural Studies (CATS) schafft ein lebendiges wissenschaftliches Umfeld mit internationalen Gastprofessuren, Konferenzen und öffentlichen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Lesungen und Filmreihen. Dadurch kommen Studierende frühzeitig mit internationaler Spitzenforschung in Berührung und erhalten Einblicke in weltweite Praktikamöglichkeiten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester