Überblick
An der Hochschule Hannover bietet der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Heilpädagogik – Inklusive Bildung und Begleitung qualifizierten Fachkräften aus dem Sozialbereich eine praxisnahe akademische Weiterbildung. Das Studium verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit der Erarbeitung moderner Inklusionskonzepte direkt im Berufsalltag. Neben der Erweiterung der Fachkompetenz bereitet der Studiengang gezielt auf die Übernahme von Führungs- und Leitungspositionen vor.
Studieninhalte
Wie können erfahrene Fachkräfte aus dem heilpädagogischen Bereich Theorie und Praxis optimal verbinden, um sich akademisch für Führungs- und Leitungsaufgaben zu qualifizieren?
Über den Studiengang
Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang „Heilpädagogik - Inklusive Bildung und Begleitung“ an der Hochschule Hannover richtet sich an Personen mit einer abgeschlossenen Fachschulausbildung (z. B. als Heilpädagog*in, Erzieher*in oder Heilerziehungspfleger*in) und mindestens zwei Jahren Berufserfahrung. In einer Regelstudienzeit von fünf Semestern werden die Studierenden darauf vorbereitet, gesellschaftliche Teilhabe zu fördern sowie Praktiken im eigenen Berufsfeld wissenschaftlich zu reflektieren. Nach erfolgreichem Studium erwerben die Absolvent*innen den Grad Bachelor of Arts (B.A.) und optional die staatliche Anerkennung.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt vertiefte Kenntnisse heilpädagogischer Theorien und Methoden unter Einbezug inklusiver sowie exklusiver Prozesse in Handlungsfeldern wie Arbeit, Wohnen, Bildung und Freizeit. Folgende Vertiefungs- und Studienschwerpunkte bilden den Kern des Curriculums:
- Wissenschaftlich arbeiten und reflektieren
- Institutionelle und rechtliche Bedingungen
- Gesellschaftliche Bedingungen
- Lebenswelten und Lebensweisen von Adressat*innen der Heilpädagogik
- Handlungsprinzipien, Handlungsstrategien, Methoden: aktuelle Konzepte
- Wissenschaft in Forschung und Anwendung
Berufsperspektiven
Der Studiengang bereitet gezielt auf das Übernehmen von Führungs- und Leitungsfunktionen vor. Den Absolvent*innen stehen vielfältige Tätigkeitsfelder in heilpädagogischen, sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Einrichtungen offen. Durch die Verknüpfung von akademischem Bachelorabschluss und optionaler staatlicher Anerkennung werden neue berufliche Aufstiegsmöglichkeiten geschaffen.
Besonderheiten
- Studienstruktur: Die Präsenzzeiten beschränken sich auf Montage (ganztägig) sowie vereinzelte Blocktage, ergänzt durch digitale Selbststudienangebote und teilweise Online-Teilnahmemöglichkeiten.
- Praxisbezug im Job: Das für die staatliche Anerkennung erforderliche Praktikum wird im eigenen beruflichen Arbeitsfeld absolviert.
- Ausstattung & Begleitung: Studierende profitieren von kleinen Lerngruppen, der Begleitung in Mentoring-Gruppen sowie der Nutzung einer Lehr- und Lernwerkstatt mit diagnostischen Materialien.
- Bewerbungsrhythmus: Die Bewerbung ist ausschließlich in ungeraden Kalenderjahren (jeweils von Mai bis Juli, z. B. 2027) möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Berufstätigkeit während des Studiums im Umfang von mindestens 50% in einem für das Studium relevanten Tätigkeitsfeld UND Berufsausbildung zur staatlich anerkannten Heilpädagog*in ODER vergleichbare Berufsausbildung inkl. anschließender mind. zweijähriger Berufstätigkeit in einem heilpädagogischen Tätigkeitsfeld ODER Berufsausbildung zur staatl. anerk. Erzieher*in oder Heilerziehungspfleger*in inkl. anschließender mindestens zweijähriger Berufstätigkeit in einem heilpädagogischen Tätigkeitsfeld sowie zwei längerfristige Weiterbildungsmaßnahmen von insgesamt 70 Stunden. Neu für 2021 gilt: Zugelassen werden auch BewerberInnen, die eine Anmeldung für eine längerfristige Weiterbildung und eine Bestätigung des Weiterbildungsträgers nachweisen können, mittels derer sie innerhalb eines Studienjahres den Nachweis von insgesamt 70 Stunden erfüllen können.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester