Überblick
An der TU Hamburg verbindet der Bachelorstudiengang Informatik-Ingenieurwesen moderne Softwareentwicklung mit klassischer Ingenieurwissenschaft, um intelligente cyber-physische Systeme zu gestalten. Studierende erwerben in Hamburg tiefgehende Kenntnisse an der Schnittstelle von Hard- und Software für vernetzte Technologien in Produktion, Medizintechnik oder Smart Homes. Das Studium vermittelt die nötigen Grundlagen, um digitale Steuerungen für reale Umwelten zu entwerfen, und lässt sich auch dual absolvieren.
Studieninhalte
Wie lassen sich Rechensysteme und die reale Umwelt so miteinander verbinden, dass alltägliche und industrielle Anwendungen „smart“ werden?
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang „Informatik-Ingenieurwesen“ an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) verbindet fundierte Informatikkenntnisse mit ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen zur Entwicklung sogenannter cyber-physischer Systeme. Studierende lernen, wie die Schnittstellen zwischen digitalen Rechnern und der physikalischen Umwelt funktionieren und wie man neue intelligente Systeme entwickelt. Das sechssemestrige Vollzeitstudium schließt mit dem Grad Bachelor of Science (B.Sc.) ab und kann auch als duales Studium absolviert werden.
Studieninhalte & Module
Das Studium baut auf drei zentralen Säulen auf: Mathematik, Informatik sowie den Ingenieurwissenschaften. Nach der Vermittlung der mathematischen und technischen Grundlagen stehen praxisnahe Projekte sowie Vertiefungsrichtungen zur Auswahl.
- Mathematik: Zentrale Grundlagen für die Informatik und den Ingenieurbereich
- Informatik: Programmierung, Rechnersysteme und Algorithmen (unter Berücksichtigung von Energiebedarf und Datentransfer)
- Ingenieurbereich: Grundlagen der Elektrotechnik, Nachrichtentechnik und Regelungstechnik zur Kopplung an die reale Umwelt
- Anwendungsnahe Spezialisierungen: Eingebettete Systeme, Intelligente Stromnetze, Medizintechnische Systeme oder Computational Foundations
- IIW-Praktikum: Teamprojekt über ein Semester zur praktischen Entwicklung eines Systems auf Basis aktueller Themen aus den Forschungsgruppen
Berufsperspektiven
Durch die Kombination aus Software- und Ingenieurwissen sind Absolventinnen und Absolventen befähigt, vernetzte cyber-physische Systeme für vielfältige Branchen zu entwerfen. Mögliche Einsatzfelder liegen in der Medizintechnik, der Entwicklung intelligenter Stromnetze, modernen Produktionsanlagen sowie im Bereich Smart City und Smart Home. Zudem bietet der Bachelorabschluss die Voraussetzung für ein aufbauendes Masterstudium.
Besonderheiten
Ein zentrales Element ist das IIW-Praktikum, in dem Studierende in kleinen Gruppen praktische Projekterfahrungen sammeln und moderne Kollaborationstools nutzen. Der Studiengang hat keine Zulassungsbeschränkung (kein NC) und wird auch in einer dualen Studienvariante angeboten. Vor Studienbeginn wird die Teilnahme am MINTFIT-Test empfohlen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester