Überblick
Der Bachelorstudiengang Philosophie an der Universität Greifswald vermittelt fundamentale Methoden zur kritischen Reflexion menschlichen Denkens und Handelns. In der Hansestadt Greifswald verbinden Studierende historisch-kritische Analysen mit systematischen Fragestellungen der theoretischen sowie praktischen Philosophie. Ziel der Ausbildung ist es, komplexe Fragestellungen und Entscheidungsprozesse mit analytischer Tiefe eigenständig zu durchdringen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Ob in der bio- und umweltethischen Beratung, im Kulturmanagement oder in der Politikberatung: Das Bachelor-Studium der Philosophie an der Universität Greifswald vermittelt fundamentale analytische Fähigkeiten für anspruchsvolle Entscheidungslagen. Als auf das Grundsätzliche zielende Disziplin verbindet das Fach historisch-kritische Arbeit mit sachlich-systematischer Reflexion des menschlichen Lebensvollzugs. Der zulassungsfreie Zwei-Fach-Bachelor wird in einer Regelstudienzeit von sechs Semestern angeboten und kann jeweils zum Wintersemester aufgenommen werden.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in thematisch zusammenhängende Module. Neben den philosophischen Fachbereichen kombinieren Studierende ein zweites Bachelor-of-Arts-Fach sowie den Bereich General Studies.
- Praktische Philosophie: Behandlung von Grundlagen und Spielräumen der praktischen Orientierung und Ethik.
- Theoretische Philosophie: Reflexion über Erkenntnisprobleme, Grundbegriffe und analytische Verfahren.
- Ästhetik und Kulturphilosophie: Vertiefung in spezifische Methoden und Themenbereiche der Kultur- und Kunstphilosophie.
- Umweltethik: Einbindung ethischer Fragestellungen des Umwelt- und Naturschutzes (kooptierte Professur).
- Zweites B.A.-Fach: Wahlweise Sprach- und Literaturwissenschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft oder musisch-künstlerische Fächer.
- General Studies: Erwerb überfachlicher Kompetenzen durch Sprach-, Rede- und Schreibkurse sowie allgemeinbildende Veranstaltungen.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen finden Tätigkeitsfelder in der Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen und Verbänden, im Journalismus, der Politikberatung sowie im Kulturmanagement. Zudem haben sich in den letzten Jahren die Bio- und Umweltethikberatung sowie die Unternehmens- und Wirtschaftsethik als Berufsfelder etabliert. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Volkshochschulen, Akademien, die wissenschaftliche Arbeit an Hochschulen oder der Betrieb einer philosophischen Praxis.
Besonderheiten
Der Studiengang weist keine Zulassungsbeschränkung (ohne NC) auf und kann wahlweise im Vollzeit- oder Teilzeitstudium absolviert werden. Eine inhaltliche Besonderheit ist die Einbindung der Umweltethik über eine Kooperation mit dem Studiengang Landschaftsökologie und Umweltschutz der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Zudem wird allen Studieninteressierten nach Absprache eine persönliche Studienberatung angeboten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester