Überblick
Der Bachelorstudiengang Bioinformatik an der Freien Universität Berlin verbindet modernste Lebenswissenschaften mit den Werkzeugen der Informatik und Mathematik. Am Wissenschaftsstandort Berlin lernen Studierende, komplexe biologische Phänomene mithilfe datengestützter und algorithmischer Verfahren zu verstehen. Die fundierte Ausbildung bereitet optimal auf die Analyse molekularbiologischer Daten und die Arbeit in zukunftsweisenden Forschungsfeldern vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Bioinformatiker*innen analysieren DNA- und Proteinsequenzen, unterstützen die Genomsequenzierung und entwickeln mathematisch-informatische Methoden für die biologische Datenanalyse. Der grundständige Mono-Bachelorstudiengang Bioinformatik an der Freien Universität Berlin verbindet Spezialgebiete der Biologie, Chemie und Physiologie mit Informatik und Mathematik. Das deutschsprachige Studium führt in einer Regelstudienzeit von sechs Semestern zum Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.).
Studieninhalte & Module
Das Kernfach umfasst 150 Leistungspunkte (LP) inklusive Bachelorarbeit und wird durch die Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV, 30 LP) ergänzt:
- Studienbereich Informatik/Algorithmische Bioinformatik: Konzepte der Programmierung, Algorithmen und Datenstrukturen, Algorithmische Bioinformatik und Numerik, Praxis der Algorithmischen Bioinformatik und Numerik, Algorithmische Bioinformatik, Algorithmische Bioinformatik und Statistik, Wissenschaftliches Arbeiten in der Bioinformatik.
- Studienbereich Mathematik/Statistik: Diskrete Strukturen für Informatik, Lineare Algebra für Informatik, Analysis für Informatik, Statistik für Bioinformatik I, Statistik für Bioinformatik II und Maschinelles Lernen.
- Studienbereich Biologie/Chemie/Biochemie: Allgemeine Chemie, Allgemeine Biologie, Molekularbiologie und Biochemie I–III, Genetik und Genomforschung, Medizinische Physiologie, Neurobiologie.
- Wahlbereich & ABV: Vertiefungsmodule (6 LP), Projektmanagement im Softwarebereich (10 LP), Berufspraktikum (10 LP) sowie frei wählbare Module aus den ABV-Kompetenzbereichen.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen qualifizieren sich für wissenschaftliche und praktische Tätigkeiten in einem auch international ausgerichteten Berufsfeld. Mögliche Einsatzbereiche sind die funktionale Genomforschung, die Strukturanalyse von Proteinen, die Modellierung biologischer Prozesse (z. B. in der Theoretischen Neurobiologie) sowie das Softwareprojektmanagement. Darüber hinaus bereitet der Abschluss auf weiterführende Masterstudiengänge vor.
Besonderheiten
Drei Wochen vor Vorlesungsbeginn bietet der Fachbereich einen Brückenkurs an, um Vorkenntnisse aufzufrischen und den Studieneinstieg zu erleichtern. Zur Überprüfung der eigenen Erwartungen vor der Bewerbung steht zudem ein Online-Studienfachwahlassistent (OSA) zur Verfügung.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester