Überblick
Der Bachelorstudiengang Chemie an der TU Berlin vermittelt fundierte naturwissenschaftliche Grundlagen für zukunftsträchtige Berufsfelder wie die Materialforschung oder Arzneientwicklung. Studierende am Standort Berlin beschäftigen sich intensiv mit dem stofflichen Aufbau sowie nachhaltigen chemischen Prozessen. Die breite theoretische und praktische Ausbildung bereitet gezielt auf die Lösung gesellschaftlich relevanter Zukunftsfragen vor.
Studieninhalte
Wie lassen sich neue Materialien, nachhaltige Energieträger oder wirksame Medikamente ressourcenschonend entwickeln?
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Bachelorstudiengang Chemie an der TU Berlin vermittelt fachliche Grundlagen für zukunftsorientierte Tätigkeiten in vielfältigen gesellschaftsrelevanten Anwendungsgebieten. Das Studium behandelt den Aufbau, die Eigenschaften sowie die Umwandlung von Stoffen und bildet die Basis für die nachhaltige Entwicklung neuer Wert- und Wirkstoffe. Der Studiengang schließt mit dem Bachelor of Science ab, umfasst eine Regelstudienzeit von sechs Semestern (180 Leistungspunkte) und startet jeweils zum Wintersemester.
Studieninhalte & Module
Das modular aufgebaute Studium kombiniert theoretisches Fachwissen mit praktischen Fähigkeiten und vermittelt zudem mathematische sowie physikalische Grundlagen. Zu den wesentlichen Studieninhalten und Fachbereichen gehören:
- Analytische Chemie: Klassische Methoden und instrumentelle Analytik
- Anorganische Chemie: Koordinations- und Strukturchemie
- Organische Chemie und Synthesechemie
- Physikalische Chemie: Thermodynamik und Elektrochemie
- Technische Chemie und Theoretische Chemie
- Fachübergreifende Disziplinen: Biologische Chemie und Medizinalchemie
- Grundlagenfächer: Mathematik und Physik für Chemiker*innen
Berufsperspektiven
Absolvent*innen können direkt in das Berufsleben einsteigen oder ein vertiefendes Masterstudium anschließen, beispielsweise in Chemie oder Biologischer Chemie an der TU Berlin. Da die Promotionsquote im Fach Chemie bei 80–85 % liegt und der Doktorgrad den Regelabschluss darstellt, wählen die meisten Studierenden eine weiterführende akademische Spezialisierung. Typische Anwendungsgebiete liegen in den Bereichen Neue Materialien, Energie, Mobilität, Ernährung und Gesundheit.
Besonderheiten
- Auslandsaufenthalt: Ein studienbezogener Auslandsaufenthalt kann ohne Verlängerung der Regelstudienzeit absolviert werden; eine Beratung erfolgt direkt über die Fakultät.
- Kein Pflichtpraktikum: Ein außeruniversitäres Berufspraktikum ist für den Studienabschluss nicht verpflichtend vorgeschrieben.
- Überfachliche Qualifikationen: Neben der Fachwissenschaft werden gezielt Kompetenzen in kritischem Denken, gesellschaftlicher Folgeabschätzung sowie Genderaspekten vermittelt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester