Überblick
Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Werkstoff- und Prozesstechnik an der RWTH Aachen verbindet ingenieurwissenschaftliches Know-how im Bereich moderner Materialien mit betriebswirtschaftlicher Expertise. Studierende lernen am Standort Aachen, wie man innovative Werkstoffe entwickelt und gleichzeitig Industrieprozesse aus ökonomischer Sicht effizient gestaltet. Diese interdisziplinäre Ausbildung qualifiziert Absolventinnen und Absolventen als gefragte Schnittstellenkräfte zwischen Technik und Wirtschaft.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen schlagen in der Praxis eine Brücke zwischen ingenieurwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Unternehmensbereichen und nehmen entscheidende Positionen im Management ein. Der Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen, Fachrichtung Werkstoff- und Prozesstechnik“ (B.Sc.) an der RWTH Aachen vermittelt in 6 Semestern (180 ECTS) die nötigen Qualifikationen, um das Spannungsfeld zwischen technischer Innovation und Wirtschaftlichkeit zu meistern. Im Gegensatz zu vergleichbaren Bildungsangeboten zeichnet sich das Studium durch einen eindeutigen ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt aus.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert naturwissenschaftliche Grundlagen, technische Fachdisziplinen und Betriebswirtschaftslehre. Ab dem vierten Semester wählen Studierende drei Profilmodule aus fünf ingenieurwissenschaftlichen Bereichen (u. a. Werkstofftechnik, Werkstoffverarbeitung, Metallurgie und Recycling, Kunststoffverarbeitung).
- Ingenieurwissenschaften: Technische Mechanik I & II, Materials Chemistry I & II, Werkstoffphysik, Dynamik technischer Systeme, Transportphänomene, Entwicklung, Planung und Wirtschaftlichkeit von Anlagen.
- Mathematik & Naturwissenschaften: Differential- und Integralrechnung I & II, Lineare Algebra I, Physik der Kristalle, Grundzüge der Chemie, Statistik, Heterogene Gleichgewichte.
- Wirtschaftswissenschaften: Grundlagen des Managements, Buchführung und Internes Rechnungswesen, Marketing und Vertrieb, Entscheidungslehre, Produktion und Logistik, Volkswirtschaftslehre, Organisation und Personal, Investition und Finanzierung.
- Praxis & Anwendung: Einführung in die Programmierung, 12-wöchiges Betriebspraktikum im 6. Semester sowie die abschließende Bachelorarbeit.
Berufsperspektiven
Durch die interdisziplinäre Ausbildung sind Absolventinnen und Absolventen befähigt, Schlüsselfunktionen an den Schnittstellen von Technik und Betriebswirtschaft zu übernehmen. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo werkstofftechnische Entwicklungen unter wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bewertet und gesteuert werden müssen. Zudem bildet der Bachelorabschluss die Grundlage für ein vertiefendes Masterstudium.
Besonderheiten
- Zulassung: Der Studiengang ist zulassungsfrei (kein NC).
- Vorpraktikum: Zur Einschreibung ist ein vierwöchiges Vorpraktikum nachzuweisen.
- SelfAssessment: Die Teilnahme an einem studienfeldspezifischen RWTH-SelfAssessment ist verpflichtend.
- Sprachkenntnisse: Für die Einschreibung müssen Kenntnisse in den Unterrichtssprachen Deutsch und Englisch nachgewiesen werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Vorpraktikum von mindestens vierwöchiger Dauer; Teilnahme an den studienfeldspezifischen SelfAssessments im Bereich Wirtschaftswissenschaft sowie im Bereich Georessourcen und Materialtechnik.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester