Überblick
Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Slavistik/Osteuropastudien mit dem Schwerpunkt Polonistik an der Universität Mainz taucht tief in die Sprache, Kultur und Geschichte Polens sowie des östlichen Europas ein. Studierende erwerben umfassende Kenntnisse über gesellschaftliche und literarische Zusammenhänge der Region und profitieren von flexiblen Spezialisierungsmöglichkeiten. Der Standort Mainz am Rhein bietet dabei ein vielfältiges akademisches Umfeld für eine individuelle Profilbildung im osteuropäischen Raum.
Studieninhalte
Ob in der akademischen Sprach-, Kultur- und Literaturforschung an Universitäten oder in Unternehmen der freien Marktwirtschaft mit Verbindungen nach Polen: Der Studiengang „Slavistik/Osteuropastudien – Schwerpunkt Polonistik“ bereitet auf vielfältige internationale Berufsfelder vor.
Über den Studiengang
Der Zwei-Fächer-Bachelor an der Universität Mainz verbindet die Faszination für Kultur, Geschichte, Politik und Sprache Polens sowie Osteuropas. Das Fach kann wahlweise als Kern- oder Beifach belegt und mit einem weiteren Fach individuell kombiniert werden. Vorkenntnisse in der polnischen Sprache sind nicht zwingend erforderlich, da Intensiv-Sprachkurse für Anfänger*innen angeboten werden.
Studieninhalte & Module
Nach einer Orientierungsphase wählen Studierende im Kernfach ab dem dritten Semester einen persönlichen Schwerpunkt. Die Studieninhalte umfassen folgende Bereiche:
- Grundlagen und Methoden: Basiswissen der Slavistik und Osteuropastudien mit Schwerpunkt Polonistik.
- Profil Philologie: Ausgewogene Kombination aus Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Regionalwissenschaft.
- Profil Literatur und Geschichte: Verknüpfung von Literatur-, Kultur- und Regionalwissenschaft mit osteuropäischer Geschichte.
- Profil Sprachwissenschaft: Verbindung von slavistischer und allgemeiner Sprachwissenschaft inklusive quantitativer Methoden (Statistik).
- Regionalstudien: Vertiefte Befassung mit polnischen Themen.
- Zweitsprachenerwerb (nur Kernfach): Erlernen einer weiteren Sprache (z. B. Russisch, Tschechisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Litauisch, Lettisch oder Finnisch).
- Praxismodul: Absolvieren eines dreiwöchigen Berufspraktikums oder alternativ eines dreiwöchigen Sprachkurses.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen erwerben umfassende Kenntnisse über den osteuropäischen Raum und qualifizieren sich für fachnahe Berufsfelder. Neben Tätigkeiten in der wissenschaftlichen Forschung stehen ihnen Wege in Unternehmen offen, die mit Polen kooperieren oder dort Niederlassungen betreiben. Je nach Profil bringen die Studierenden zudem gefragte Zusatzqualifikationen wie statistische Datenanalyse oder vertiefte Sprachkenntnisse mit.
Besonderheiten
Das Studium bietet eine flexible Profilbildung ab dem dritten Semester sowie die Möglichkeit, Polnisch ohne Vorkenntnisse im Rahmen von Intensivkursen vor Vorlesungsbeginn zu erlernen. Zudem bestehen zahlreiche Partnerschaften mit polnischen Universitäten, die Auslands- und Sprachaufenthalte im slavischen Sprachraum sowie die Absolvierung von Sprachausbildungsteilen direkt in Polen erleichtern.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester