Überblick
Der Bachelorstudiengang Angewandte Geographie an der RWTH Aachen verbindet naturwissenschaftliche und gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven zur Analyse globaler Umwelt- und Transformationsprozesse. Studierende lernen am Hochschulstandort Aachen, komplexe Herausforderungen wie den Klimawandel oder den demographischen Wandel systematisch zu untersuchen und nachhaltige Lösungsansätze zu erarbeiten. Das Studium vermittelt ein ganzheitliches Verständnis für das System Erde und bereitet auf vielfältige Aufgaben in Praxis und Forschung vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Ob in der Stadt- und Raumplanung, im Umweltmanagement oder bei der Arbeit mit geographischen Informationssystemen: Der Bachelorstudiengang Angewandte Geographie an der RWTH Aachen bereitet auf die Bewältigung komplexer Zukunftsfragen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und Verstädterung vor. Das deutschsprachige Studium verbindet natur- und gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven und führt in sechs Semestern (180 ECTS) zum Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.). Der Studiengang ist zulassungsfrei (ohne NC) und startet jeweils im Wintersemester.
Studieninhalte & Module
Das Studienkonzept vermittelt eine breite Fach- und Methodenausbildung sowie individuelle Vertiefungsmöglichkeiten:
- Physische Geographie: Geomorphologie, Klimatologie, Boden- und Biogeographie
- Humangeographie & Wirtschaftsgeographie: Industrie-, Dienstleistungs-, Agrar-, Stadt- und Bevölkerungsgeographie sowie Räumliche Planung
- Geographische Methoden: Kartographie, Geostatistik (SPSS), Geographische Informationssysteme (GIS) und empirische Datenerhebung
- Projekt- und Regionalmodule: Empirische Methoden, Projektstudien, Regionalseminare und Regionalpraktika
- Nebenfach & Wahlpflichtbereich: Interdisziplinäre Ergänzung ab dem 3. Semester
- Vertiefung & Bachelorarbeit: Zwei Aufbaumodule nach Wahl sowie die Bachelorarbeit im 5. und 6. Semester
Berufsperspektiven
Durch die fundierte Methodenausbildung eröffnen sich vielfältige Tätigkeitsfelder in Bereichen wie der Stadt- und Raumplanung, dem Umweltschutz, dem Verkehrswesen oder der Geoinformatik. Ein verpflichtendes, sechswöchiges Berufspraktikum in der vorlesungsfreien Zeit bietet den Studierenden die Möglichkeit, frühzeitig praktische Einblicke zu gewinnen und berufliche Netzwerke aufzubauen. Durch die Kombination mit spezifischen Nebenfächern lässt sich das eigene Berufsprofil schon im Studium gezielt ausrichten.
Besonderheiten
- Hohe Anwendungsorientierung: Praxiserfahrung ab dem 1. Semester durch Geländepraktika, Messungen an der RWTH-eigenen Messstation, Kartierungen und Laboranalysen.
- Einzigartige Fächervielfalt im Nebenfach: Große Auswahl aus Fächern wie Stadtplanung, Verkehrswesen und Raumplanung, Abfallwirtschaft und Umwelttechnik, Geodäsie, Informatik, BWL oder VWL.
- Exkursionen: Ein- und mehrtägige Studienfahrten in die Region, in europäische Nachbarländer sowie auf andere Kontinente.
- SelfAssessment: Die Teilnahme am fachspezifischen RWTH-SelfAssessment ist eine verpflichtende Voraussetzung für die Einschreibung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Teilnahme am studienfeldspezifischen SelfAssessment im Bereich Georessourcen und Materialtechnik
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester